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Südpol Luzern | Tankstelle 2013

Vier Kurzstücke von denen man gerne mehr sehen möchte. Was die Teilnehmer der Tankstelle 2013 seit Oktober erarbeitet haben, war im Südpol Luzern zu sehen.

Die Tankstelle
Die Tankstelle bietet dem Zentralschweizer Kulturnachwuchs die Möglichkeit, Ideen und Visionen umzusetzen, auf der Bühne zu zeigen und ins Gespräch zu bringen. Zudem soll die Tankstelle helfen neue Kontakte zu knüpfen und Kunstsparten zu vernetzen. Alle, die Kurzstücke erarbeitet haben, bekamen einen professionellen Coach gestellt.

Die Teilnehmer
Company Slant: Walking Out On Sunday

Fabelartige Figuren wandeln sich überraschend und verändern damit auch die Realität und ihre Erscheinung. Mit: Doris Heusser (Choreografie), Judith Koch, Manuela Baer, Lynn Clea Ismail, Sandra Rendon, Sandra Frankenhäuser (Tanz)

Désirée Meul, Lea Moro und Laura Ferrara: Oh Heimat, wie bist du so schön, so schön.
Ein vermeintlicher Bezug – eine patriotische Haltung – eine politische Nostalgie – ein emotionales Terrain. Der Heimatort der Schweizer. Auf der Suche nach dem unbekannten Ort, der auf dem Papier die Heimat repräsentiert, stolpern wir über Geschichten der Schweizer. Heimat, ein nicht zuzuordnendes Empfinden, ist oft eine Illusion. Zwar festgehalten im Pass, bleibt der Bürgerort für viele ein unbekannter Ort.

Aresu Khoshy: «Schwarzer Regen und der weisse Pfau»
Butoh, ein traditioneller japanischer Ausdruckstanz, ermöglicht die Verschmelzung zwischen einer zierlichen weiblichen Gestalt mit der eines weissen Pfaus. In ihrer vollendeten und vollkommenen Form erlangt ein schwarzer Regen ihre Aufmerksamkeit und verführt sie zum Tode. Der Untergang einer Idylle. Der Untergang Hiroshimas.

Daniel Korber und die wundersame Welt der Tiere:
Ein hochdramatischer Biologieunterricht, in welchem der Dozent sich selbst zum Versuchskaninchen macht und dadurch den Planeten rettet. Im Referieren über den modernen Alltag als Teil der gnadenlos vorwärtsschreitenden Evolution heiligt der Zweck die Unterrichtsmittel – egal wie sehr diese rebellieren. Sagen und Zeigen, Publikum und Präsentator, Aktion und Evidenz liegen sich in den Haaren. Ein Spass für die ganze Familie (im streng biologischen Sinn)! Mit: Daniel Korber (Spiel), Anna Papst (Regie)

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