Oper
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Carmen sucht sich ihre Liebhaber selber aus – «CARMEN.maquia» im Luzerner Theater.

Luzerner Theater | «CARMEN.maquia»

Gustavo Ramírez Sansano ist zurück in Luzern und bringt eine Neufassung seines grossen Erfolgs «CARMEN.maquia» mit.

Der spanische Choreograph Gustavo Ramírez Sansano verwandelt mit «CARMEN.maquia» Georges Bizets berühmte Oper aus dem 19. Jahrundert in einen energiegeladenen zeitgenössischen Tanzabend und erzählt in seiner unverkennbaren Bewegungssprache die Geschichte einer emanzipierten Frau, die den Männern reihenweise den Kopf verdreht und doch unerschütterlich für ihr eigenes Herz einsteht.

Wie ein Stier
Carmen sucht sich ihre Liebhaber selber aus und hat in jeglicher Hinsicht die Hosen an – und das in einer Zeit, als die Emanzipation der
Frau noch nicht einmal in den Kinderschuhen steckte. Georg Bizets Oper fiel dementsprechend 1875 bei ihrer Uraufführung erst einmal durch – an Brisanz hat sie aber bis heute nicht verloren: im Gegenteil! Der Titel «CARMEN.maquia» ist eine Neukreation des Choreographen, bestehend aus dem spanischen Wort für die Stierkampfkunst – «tauromaquia» – und dem Namen der Hauptfigur Carmen, die laut Picasso einem Stier gleiche und nicht zu zähmen sei. Gustavo Ramírez Sansano versetzt in seiner Interpretation die Handlung in ein von Picasso inspiriertes, klischeeloses, sachlich-nüchternes Ambiente. 2012 in Chicago uraufgeführt, ist die sinnliche Choreographie zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen – als Luzerner Neufassung inklusive Livemusik des Luzerner Sinfonieorchesters und einer komplettt neuen Ausstattung.

Besetzung:
«Tanz Luzerner Theater»: Zach Enquist, Elisabeth Gareis, Giovanni Insaudo, Phoebe Jewitt (Hostpitantin), Carlos Kerr Jr., Valeria Marangelli, Igli Mezini, Eduarda Pereira Santos (Hospitantin), Flavio Quisisana (Hospitant), Aurélie Robichon, Sandra Salietti Aguilera, Andrea Thompson, Gonçalo Torres dos Reis, Tom van de Ven Luzerner Sinfonieorchester

Produktionsteam:
Choreographie: Gustavo Ramírez Sansano, Musikalische Leitung: Clemens Heil, Bühne: Luis Crespo, Kostüme: Bregje van Balen, Licht: David Hedinger-Wohnlich, Dramaturgie: Sarah Brusis

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