Volk
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Die A cappella-Gruppe famm bringt Frauen aus Volksliedern in die Gegenwart

In ihrem aktuellen Liederprogramm «s’», das noch bis Herbst 2023 zu sehen ist, geht es um s’Babeli, s’Liseli und andere starke Frauen

Was haben diese Frauen gemeinsam? Worin unterscheiden sie sich? Welche Erwartungen hat die Gesellschaft an Frauen? Und warum stehen Frauen beim Toilettengang eigentlich länger an? Diese Fragen beschäftigten famm während der Erarbeitung ihres neuen Programms. Neben der musikalischen Bearbeitung der Lieder rund ums Thema Frau, suchten die vier Sängerinnen gemeinsam mit der Theaterpädagogin Sylvie Kohler nach Formen, die Inhalte der Texte von einer anderen Seite beleuchten.

«s’»

Die vier Sängerinnen bewegen sich auf vielseitigem musikalischem Terrain. Ihr unterschiedlicher Werdegang zeigt sich nicht nur in den charakteristischen Arrangements, sondern auch in ihrem einzigartigen Klang. Von feinster Leisheit, über augenzwinkerndes Jodeln, bis hin zum ungeschliffenen Fortissimo bewegen sich famm souverän durch die Klangwelten und berühren und unterhalten das Publikum mit ihrem harmonischen Klang, feinem Humor und grosser Präzision. Das Quartett fand erstmals im Herbst 2006 zusammen und besteht in der jetzigen Formation seit 2020. Im Herbst 2021 taufte famm ihre vierte CD «s’». Davor wurden bereits die Tonträger «KRINOLIN» (2016), «LIISLIG» (2012) und «famm» (2009) veröffentlicht, welche regelmässig im Schweizer Radio SRF zu hören sind.

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