Berndeutsche Texte über Leben und Tod, Alltag und Rausch, Menschen am Abgrund: Baze rutscht aus, steht auf. Ein blutjunger Anfänger noch nach mindestens dreissig Jahren Zeugmachen, Sachenverbrechen, Fressen und den Rand liegen lassen. Der Immer-Wieder-Anfänger aus Bern quartierfaul, dorffest, gassenschlau. Rap, aber auch viel mehr als das. Nach «D’Party isch vrbi» 2010, «Bruchstück» 2017 und «Gott» 2019 erschien anno 2025 nun das neuste Familienmitglied: «Brot».
Baze
- Publiziert am 6. Januar 2026
Baze ist ein Grosser geworden. Ein Beatnik, ein Poet, ein Freak und ein Lehrer. Er erzählt von sich, anstatt zu predigen und berührt dabei direkter und nachhaltiger, als dies der Schweizer HipHop je zuvor getan hat. Allüre und eingeübte Pose lässt er weit hinter sich und setzt mit der neu gewonnenen Lockerheit und seinem unnachahmlichen Flow einen Massstab, der weit über das Genre und die Landesgrenzen hinausreichen kann. (Text: mx3.ch)