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Stapferhaus Lenzburg | Geld. Jenseits von Gut und Böse

Was ist uns das Geld wert, und welchen Preis bezahlen wir dafür? Ist es gerecht verteilt? Die Ausstellung im Stapferhaus Lenzburg dreht sich rund um das Geld und lädt die Besucherinnen und Besucher zu einer anregenden Debatte ein.

Das Mass aller Dinge
Geld verleiht uns Flügel und legt uns in Fesseln. Es ist das Mass aller Dinge und nicht der Rede wert. Die Ausstellung im Zeughaus Lenzburg beleuchtet die Rolle des Geldes im persönlichen Alltag und im gesellschaftlichen Zusammenleben. Sie führt die Besucherinnen und Besucher durch den Himmel auf Erden, lässt sie im Geld schwimmen und am Ende des Rundgangs selbst bestimmen, wie viel ihnen das Ausstellungserlebnis wert ist.

Streitthema Geld
Über den richtigen Umgang mit Geld wird seit der Antike gestritten – nach den Beben an den Finanzmärkten heftiger denn je. Das Stapferhaus Lenzburg nimmt diese Debatte auf und lädt das Publikum ein, über unseren Umgang mit Geld nachzudenken. Die Ausstellung im Zeughaus Lenzburg richtet sich an eiserne Sparerinnen und an grosszügige Spenderinnen, an Gläubiger und Schuldner, an Wirtschaftsmuffel und an Anlagespezialisten, an Pensionskassenbezüger und an jene, die gerade ihren ersten Lehrlingslohn verdienen. Ihnen allen verspricht die Ausstellung neue Perspektiven auf ein Thema, das unser Leben prägt wie fast kein anderes.

Einbezug des Publikums
Die Ausstellung beginnt an einem paradiesischen Ort, wo das Geld Wünsche wahr werden lässt. Dort versammeln sich die grossen Denker und Ökonomen und streiten über den richtigen Umgang mit dem Geld: Während die einen das Streben nach mehr Geld geisseln, erklären es die anderen zur Tugend. Schliesslich haben die Besucherinnen und Besucher selbst das Wort: Wie viel Geld ist genug? Welcher Lohn ist gerecht? Was würden sie tun für 10’000 Franken? Auf dem Ausstellungsrundgang ergründen sie die Kraft des Geldes, den Unterschied zwischen Preis und Wert und das Zusammenspiel von Geld und Glück – aber auch das Wunder der unendlichen Geldvermehrung, die Verteilung des Geldes in unserer Gesellschaft und das BIP als Mass aller Dinge. Sie treffen auf Menschen, bei denen am Ende des Monats jeder Rappen zählt, und auf solche, die mehr als genug haben.
Grosser Publikumserfolg
Seit der Eröffnung im November 2014 hat der Publikumsandrang die Erwartungen der Ausstellungsmacher um beinahe das Doppelte übertroffen. Deshalb wird die Ausstellung bis 2016 verlängert und erhält zudem einen neuen Ausstellungsraum zum Thema “Motivationsmittel”.

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