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Seemuseum Kreuzlingen | BodenSchätzeWerte

Die Ausstellung lässt die Besucher*innen den gesamten Kreislauf der Rohstoffnutzung ergründen.

Facettenreich beleuchtet «BodenSchätzeWerte» gesellschaftliche, politische und historische Aspekte der Rohstoffnutzung: Die Mine als Arbeitsplatz wird ebenso thematisiert wie die Rolle der Schweiz als Drehscheibe im globalen Rohstoffhandel. Ideen zu Recycling oder neuem Wohnen sensibilisieren für einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen und die interaktiv gestalteten Stationen wecken Lust, die Herausforderungen unseres Rohstoffverbrauchs anzupacken.

Während der Ausstellungsdauer bietet das Seemuseum ein Vermittlungsprogramm für Schulen von der Mittelstufe bis zum Gymnasium. Ein reichhaltiges Begleitprogramm schlägt den Bogen von der globalen Rohstoffnutzung zum Thurgauer Boden.

Die Schweiz und die Rohstoffe
Die Schweiz verfügt kaum über Bodenschätze – kein Öl, Gold oder Lithium. Abgebaut werden allenfalls Kies, Kalk, oder Ton – alles wenig sexy. Und dennoch spielen mineralische Rohstoffe auch bei uns eine wichtige Rolle. Wir konsumieren Rohstoffe in unseren Smartphones, Laptops, Kosmetikprodukten, Medikamenten oder Schmuck, um nur einige Beispiele zu nennen. Und auch die Schweiz ist ein Rohstoffland, sogar ein Global Player. Zwei Drittel aller Metalle weltweit werden über die Schweiz gehandelt. 2018 beispielsweise knapp 70 Prozent allen Goldes und rund 40 Prozent des gesamten Erdöls. Auch wenn die wenigsten dieser Rohstoffe jemals Schweizer Boden berührten. 7 der 10 umsatzstärksten Schweizer Unternehmen betreiben Rohstoffhandel. Sie erwirtschaften einen Umsatz von 840 Milliarden Schweizer Franken.

Text: Seemuseum Kreuzlingen

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