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Museum Burg Zug | Schnee war gestern

Schnee vor der Haustüre in den Voralpen, das war einmal. Eine Zeitreise im Zeichen des geschmolzenen weissen Goldes.

Die Ausstellung wirft einen Blick zurück auf die Zeit, als der Wintersport in den Voralpen boomte und massenhaft Leute auf die Pisten, Loipen und Schlittelbahnen brachte. Sie nimmt mit dem Klimawandel auch aktuelle Themenbezüge auf und beleuchtet die Folgen davon. In welcher Form hat wintersportliches Vergnügen in den Voralpen überhaupt eine Zukunft?

Alles fährt Ski
In den 1960er und 1970er-Jahren entstanden in den Voralpen zahlreiche kleine Skigebiete. Tausende strömten aus den Städten auf die nahen Pisten. Skifahren wurde zum Volkssport, praktisch jedes Schulkind übte sich auf zwei Brettern. Auf dem Nollen, Raten oder im Sattel-Hochstuckli machten viele ihre ersten Erfahrungen mit dem Wintersport.

Schneekanonen
Heute kämpfen zahlreiche voralpine Skigebiete um ihr Überleben: Konkurrenz durch grosse Skigebiete, immer weniger Personen, die das Skifahren erlernen, und vor allem der immer öfter ausbleibende Schnee machen den Betrieb tiefer gelegener Anlagen zunehmend unrentabel. Trotz Schneekanonen wird der Wintersport, wie wir ihn kennen, bis zur Mitte dieses Jahrhunderts in tiefen Lagen wohl verschwinden.

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