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Henry-Dunant-Museum Heiden | Der Preis für den Frieden

Wen würde man selbst für den Friedensnobelpreis 2020 nominieren und was bedeutet Frieden überhaupt?

Die Ausstellung bietet Gelegenheit, sich mit Friedenskonzepten, Friedensarbeit und mit dem eigenen Verständnis von Frieden zu beschäftigen. Wie unterschiedlich die Vorstellungen von Friedensarbeit sein können und inwiefern die Konzeption von Frieden dem jeweiligen Zeitgeist folgt, wird in der Ausstellung anhand 33 ausgewählter Preisträgerinnen und Preisträger deutlich.

Unterschiedlichen Persönlichkeiten
Alfred Nobel und Henry Dunant, der Stifter des Friedensnobelpreises und sein erster Preisträger – die neue Kabinettausstellung des Henry-Dunant-Museum porträtiert die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten und zeigt anhand von 33 ausgewählten Biografien, warum man den Friedensnobelpreis erhält.

Die Folgen von Kriegen abmildern
Die Namen Dunant und Nobel werden mit dem Bemühen um eine friedlichere Welt in Verbindung gebracht. Den Weg zum Frieden sehen die beiden schillernden Persönlichkeiten jedoch unterschiedlich. Während der Humanist Henry Dunant Regeln formuliert, welche die Folgen von Kriegen abmildern sollen, hält der Chemiker Alfred Nobel die abschreckende Wirkung von Waffen für eine Möglichkeit, kriegerische Auseinandersetzungen zu verhindern. Der eine gilt als Gründer des Internationalen Roten Kreuzes, der andere erfindet das Dynamit.

Träger des ersten Friedensnobelpreises
Trotz unterschiedlicher Biografien – am Ende treffen sich ihre Wege: Alfred Nobel verfügt in seinem Testament die Vergabe von Preisen für besondere Leistungen. Träger des ersten Friedensnobelpreises ist 1901 Henry Dunant.

Das Henry-Dunant-Museum nimmt die Vergabe des 100. Friedensnobelpreises im Jahr 2019 zum Anlass, die Auszeichnung und die Vergabekriterien zu reflektieren.

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