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Florian Germann | Poltergeist im Migros-Museum

Was für Spuren hinterlässt ein Poltergeist, und wie wirkt dieses paranormale Phänomen? Florian Germann widmet dieser Frage seinen neuesten Werkzyklus, in seiner ersten institutionellen Einzelaustellung.

Geistererscheinungen und deren Stofflichkeit
Für seine erste institutionelle Einzelausstellung im Migros-Museum für Gegenwartskunst hat der junge Schweizer Künstler Florian Germann einen neuen Werkzyklus erarbeitet, der auf dem Phänomen der Geistererscheinungen und deren Stofflichkeit – dem Ektoplasma – beruht. Der Ausstellungstitel lautet: The Poltergeist Experimental Group (PEG) Applied Spirituality and Physical Spirit Manifestation.

Forschender Künstler
Mit seinen gross angelegten Werkzyklen, die sich thematisch jeweils einem Narrativ widmen, schafft der gebürtige Thurgauer Florian Germann komplexe Verweissysteme. Zudem spielt er mit der Rolle des «Künstler-Forschers», wenn er sich dabei so unterschiedlichen Feldern wie Kultur, Wissenschaft und Natur anzunähern sucht. Seine Werke wirken meist wie eine Mischung aus physikalischen Instrumenten und modernistischen Skulpturen und erinnern somit an Versuchsanordnungen, deren Sinnzusammenhang sich erst allmählich erschliesst. Ausgangspunkte der Arbeiten Germanns bilden oftmals historische Figuren und mythologisch-fantastische Motive, die er einer Um- und Neuschreibung unterwirft, wobei faktische und fiktive Momente miteinander verwoben werden.

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