Schweizerische Variante des Che, geschaffen von Sylvan Müller.

Von Insel zu Insel | Zentralschweizer Kunstschaffende in Havanna

Wenn der Che einen krummen Schweizer Stumpen raucht.

Ein Kunstprojekt, das es in dieser Form noch nie gegeben hat: 22 Künstler*innen aus dem «HeART of Switzerland» stellen diesen Sommer in der weltbekannten «Art Factory» von Havanna in Kuba aus. Zwei Jahre zuvor hatte die Luzerner Galerie «Vitrine» acht kubanische Künstler*innen in die Zentralschweiz gebracht. Die darauf basierende Gegeneinladung trägt den Titel «Von Insel zu Insel».

Revanche
Evelyne Walker, Künstlerin und Kuratorin der Luzerner Galerie «Vitrine», ist begeistert von der kubanischen Kunstszene: «Die kubanische Gesellschaft vibriert und die Kunst wirkt dabei wie ein Seismograph: Die Werke der kubanischen Künstlerinnen und Künstler sind geprägt von einer scheinbar grenzenlosen Lust auf alles Neue», so schwärmt sie. Sie hat deshalb vor zwei Jahren acht kubanische Künstler*innen in ihrer Galerie in Luzern ausgestellt – und nun folgt diesen Sommer die umgekehrte Einladung nach Havanna. «Von Insel zu Insel» heisst die Ausstellung, die sie zusammen mit Christina Díaz, Kuratorin der weltberühmten «Fábrica de Arte Cubano» auf die Beine stellt: 22 Künstler*innen der Innerschweiz reisen im Juni nach Havanna, um dort ihre Werke persönlich zu präsentieren und so auch in Kontakt zu kommen mit der lokalen Kunstszene in der spannenden Post-Fidel-Aera.

Havannas «Place to go»
Die «Fábrica de Arte Cubano» (FAC) entstand 2014 in einer alten Oelfabrik. Mittlerweile ist sie Havannas «Hippest Art Factory», die Abend für Abend zwischen 1500 bis 2500 Gäste aus aller Welt anzieht. Gezeigt werden in der «Fabrica» verschiedene Ausdrucksformen von Fotografie, Installation, Malerei, Skulpturen, Objekte bis Performance und Video.

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