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Villa Flora | Geschichten hinter Bildern

Spannende Gespräche mit Nachkommen des Sammlerpaars Arthur und Hedy Hahnloser machen die stimmungsvolle Ausstellung zu einem erlebnisreichen Ganzen.

Lebendiger Dialog
Die neue Sammlungspräsentation in der Villa Flora ist im lebendigen Dialog mit einigen Familienmitgliedern der Nachfolgegenerationen von Arthur und Hedy Hahnloser entstanden. Diese stehen stellvertretend für jene Menschen, die das Geschick der Sammlung und des Hauses bestimmt haben – und es nach wie vor prägen. Sie erhalten in der Ausstellung eine Stimme. Der Künstler Till Velten, dessen Kunstform das Interview ist, hat in ausführlichen Gesprächen den Fokus auf zentrale Fragen gelegt: Wie ist es, in eine Sammlung von einer solchen Bedeutung hineingeboren zu sein? Welches sind die direkten, bzw. überlieferten Erinnerungen an das Sammlerpaar Arthur und Hedy Hahnloser? Welche Geschichten verbergen sich hinter den Bildern?

Schnittstelle zwischen Privatem und Öffentlichem
Die Befragten nennen ihr Lieblingswerk aus der Sammlung. Gemälde von Van Gogh, Bonnard, Vallotton u.a. bilden nun gleichsam die Hauptachsen der Ausstellung, andere werden zu ihnen in Beziehung gestellt. Die Gespräche, die in der Ausstellung an einigen Orten dezent zu hören sind und der Publikation als CD beiliegen, sind fortan Dokumente der Villa Flora, die sich als Museum an der Schnittstelle zwischen Privatem und Öffentlichem bewegt. Haus und Garten strahlen den Charme des privat Familiären aus, die Sammlung wiederum ist von internationaler Ausstrahlung. Dieses Spannungsfeld macht den Ort in der schweizerischen Museumslandschaft zu etwas Besonderem. Die Publikation versteht sich als sorgfältig gestaltetes originelles Hörbuch.

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