Klassik

Solidaritätsaktion | Lucerne Festival | #SolidarityForMusic

Interpretationen von Beethovens «Ode an die Freude» gesucht!

Die Schweizer Bevölkerung wird aufgerufen, ihre eigenen Interpretationen von Beethovens «Ode an die Freude» per Video einzureichen, der musikalischen Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Als prominente Botschafter der Kampagne engagieren sich unter anderem Cecilia Bartoli, CRIMER, Francine Jordi, Knackeboul, Patricia Kopatchinskaja und Erika Stucky.

Kampagne #SolidarityForMusic
Die Konsequenzen der Corona-Pandemie treffen freischaffende Musikerinnen und Musiker besonders hart – in der Schweiz und weltweit, in der Klassik ebenso wie im Jazz- oder Rock- und Pop-Bereich. Für viele wurden die meisten Auftritte in diesem Jahr von einem Tag auf den anderen abgesagt. Damit verlieren viele ihre wirtschaftliche Grundlage. Mit der Kampagne #SolidarityForMusic ergreift Lucerne Festival gemeinsam mit seinen Hauptsponsoren die Initiative, um auf die Not der freischaffenden Musikerinnen und Musiker aufmerksam zu machen und zu helfen.

Barometer der Musiknoten
Die grossangelegte Charity-Kampagne ist auf 16 Tage angelegt. Jeder Teilnehmer kann sich oder Andere beim Interpretieren von Beethovens «Ode an die Freude» filmen. Dabei kann gesungen, getrommelt, geklatscht oder gerappt werden. Das Video wird dann auf die Kampagnenwebsite solidarityformusic.ch hochgeladen, dort sind bereits Video-Statements und -Beiträge von bekannten Schweizer und in der Schweiz lebenden Musikerinnen und Musikern zu entdecken. Das Barometer der gesammelten Musiknoten steigt mit jedem hochgeladenen Video und zeigt damit die Solidarität mit den freischaffenden Musikerinnen und Musikern. Die Anzahl Noten pro Video erhöht sich, wenn mehrere Teilnehmer gemeinsam kreativ werden oder sogar eine Band, ein Orchester oder ein Chor zum Einsatz kommt.

Statement des Intendanten
«Es ist uns und unseren Partnern ein Herzensanliegen, mit dieser Aktion ein Zeichen zu setzen und auf die dramatische Lage der Musikerinnen und Musiker in Corona-Zeiten aufmerksam zu machen», kommentiert Michael Haefliger, Intendant von Lucerne Festival. «Ob Klassik, Jazz, Schlager, Heavy Metal oder Rap – hier gibt es keine Grenzen zwischen Musikgenres, ich freue mich auf kreative Beiträge von Profis, Laien, Kindern und Rentnern, Studenten und Managern, mit denen wir zeigen: Wir stehen zusammen und engagieren uns für die Schweizer Musikerinnen und Musiker, die gerade um ihre Existenz bangen, und damit für eine vielfältige Zukunft der Schweizer Musikszene.»

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