«Parkett», Ausstellungssaal, Schweizerische Nationalbibliothek | © © Nuria Marti

Schweizerische Nationalbibliothek | Parkett

Eine der wichtigsten Schweizer Kunstpublikationen endete letztes Jahr. Nun ehrt die Schweizer Nationalbibliothek sie mit einer Ausstellung.

Die Schweizerische Nationalbibliothek zeigt einen Rückblick auf die 2017 abgeschlossene Kunstbuchreihe «Parkett». Eröffnet wird die Ausstellung am 1. März mit den Herausgeberinnen Jacqueline Burckhardt und Bice Curiger. Sie dauert bis 29. Juni 2018.

Die Kunstbuchreihe «Parkett», von 1984 bis 2017 von Jacqueline Burckhardt, Bice Curiger, Dieter von Graffenried und anderen herausgegeben, hat die Gegenwartskunst nicht nur entscheidend geprägt. «Parkett» hat sie auch ins Wohnzimmer gebracht. In der Nationalbibliothek werden nun die 101 Bücher in Wohnzimmeratmosphäre inszeniert. Erstmals sind sie in ihrer Gesamtheit ausgestellt. Neben den Büchern wird eine Auswahl an Editionen gezeigt. Dabei handelt es sich um Kunstwerke, die in engem Zusammenhang mit der Buchreihe geschaffen und vertrieben wurden. Zu sehen sind etwa Editionen von Jeff Koons, Pipilotti Rist und das letzte Werk von Andy Warhol. Beteiligte wie der Kurator und Autor Hans Ulrich Obrist, die Künstlerin Mai-Thu Perret oder der Autor, Verleger und Schauspieler Patrick Frey sprechen in Videoaufnahmen über ihre Arbeit mit, für und an «Parkett».

Bis und mit Heft Nummer 94 (2014) steht «Parkett» seit kurzem auf der Plattform E-Periodica kostenlos online zur Verfügung. Ausstellung und Digitalisierungsprojekt sind in enger Zusammenarbeit der Nationalbibliothek mit dem Parkett-Verlag entstanden.

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