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Kunstmuseum Basel | Renoir

50 Gemälde, Porträts, Landschaften und Stillleben – darunter Hauptwerke aus grossen Museumssammlungen sowie kaum bekannte Werke aus Privatbesitz – vermitteln einen umfangreichen Einblick in die künstlerisch entscheidenden frühen Jahre Renoirs.

Renoir und der Impressionismus
Pierre-Auguste Renoir (1841– 1919) zählt zu der Gruppe französischer Maler, die den Impressionismus begründet haben. Mit heller Palette, einer lockeren Pinselführung, Motiven aus dem modernen Stadtleben und des Freizeitvergnügens in der Natur schrieben er und seine Mitstreiter Kunstgeschichte.

Die frühen Jahre
Das Kunstmuseum Basel lenkt nun in einer grossen Überblicksaustellung erstmals den Fokus auf das künstlerisch herausragende und in seiner Vielschichtigkeit überraschende Frühwerk des Künstlers, eingeschlossen die bedeutenden impressionistischen Gemälde der 1870er Jahre. Renoirs wichtigstes Modell der ersten Jahre war seine Geliebte Lise Tréhot. Von 1865 bis 1872 dauerte ihr Verhältnis. Lise stand für eine Reihe wichtiger Frühwerke Modell, in denen er sie in den unterschiedlichsten Rollen und Bildgenres inszenierte. Diese Werkgruppe bildet einen Höhepunkt der Ausstellung.

Künstlerische Reifung
In Renoirs Frühwerk wird seine künstlerische Entwicklung anhand faszinierender Gemälde greifbar. Die Gemälde aus dieser Phase spiegeln Bilderfahrungen wider, die ihm regelmässige Studienaufenthalte im Louvre eröffneten, vor allem aber die revolutionären Neuerungen seiner Zeit: der Realismus Gustave Courbets, die Freilichtmalerei der Schule von Barbizon und Anregungen, die er durch Édouard Manet und Claude Monet empfing, denen er künstlerisch in diesen Jahren am nächsten stand.

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