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Kunsthalle Ziegelhütte | Alpstein

Mit mehr als 60 Werken bietet die Ausstellung einen wertvollen Überblick zum Schaffen der gegenwärtigen Schweizer Bergmalerei.

Eine Ausstellung der Gilde Schweizer Bergmaler
Das Gastspiel der Gilde Schweizer Bergmaler in der Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell steht unter dem Leitmotiv «Alpstein». Die regionale Bergwelt des Alpstein wurde den aus verschiedenen Landesteilen stammenden Bergmalern als mögliches Bildthema vorgegeben, mithin auch, weil in Appenzell zwei national sehr bedeutende Bergmaler beheimatet sind, Carl August und sein Sohn Carl Walter Liner, die Namensgeber der Stiftung Liner Appenzell. In deren Werk finden sich zahlreiche, vielleicht für die heutigen Bergmaler vorbildliche Darstellungen des Alpsteingebiets. Sechs Werke der beiden Liners, die im Erdgeschoss der Kunsthalle Ziegelhütte einen zentralen Ort einnehmen, bereichern denn auch die aktuelle Ausstellung. Der historische Verweis ist ein Novum in der Ausstellungsgeschichte der Gilde Schweizer Bergmaler.

Berg als Zitat
Die Schau gibt nicht zuletzt einen Überblick zur gegenwärtigen Schweizer Bergmalerei an sich und zur Aktualität eines Themas, das zu oft und zu oberflächlich dem Heimatkitsch überlassen oder zugeordnet wird, und das, wenn überhaupt, in den Werken der jüngsten künstlerischen Avantgarde nur noch als Zitat, meist als ironisch gebrochenes «Naturbild» erscheint.

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