Kunstschaffende entwerfen während des zweitägigen Festivals Visionen einer gerechten Zukunft für alle Lebewesen. Die Beziehung zwischen Mensch und Tier wird neu gedacht: Was geschieht, wenn Pferde, Hühner, Truten, Schweine, Ziegen und Schafe zuschauen, zuhören oder selbst performen? Auf dem Hof Narr kommen sie zusammen. Der Lebenshof im Zürcher Oberland versteht sich als Labor für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Tier – eine Gemeinschaft, die auf Fürsorge und Koexistenz beruht.
Kunst in tierischer Gesellschaft
- Publiziert am 9. Juni 2026
Das Arten Festival auf dem Hof Narr erforscht eine Welt, in der sich Mensch und Tier auf Augenhöhe begegnen.
Einblick in das Programm
Die Ziegen lauschen der Lesung über eine nicht allzu ferne Utopie, während wir Springschwänzen, Milben und Regenwürmern im Boden zuhören. Pferde bewegen sich mit anderen tanzenden Körpern. Bei den Schweinen denken wir darüber nach, wie oft abwertend über grosse, weibliche Körper geredet wird – und wessen Körper überhaupt Raum einnehmen dürfen. Und bei den Hühnern findet die ganze Familie im Spiel heraus, warum das Huhn als «dumm» und der Fuchs «schlau» gilt.
