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Haus für Kunst Uri | Furka - Kunst auf dem Pass ab 1983

Der verborgene Kosmos des Hotels Furkablick wird im Haus für Kunst Uri sichtbar gemacht.

Wer die Objekte in ihrer vertrauten Umgebung auf der Furka sehen will, kann im Sommer an drei speziellen Führungen teilnehmen. Dies rundet die gelungene Ausstellung über das innovative Projekt ab.

Projekt Furk’art

Das Gebiet der Furka ist rau. Die Szenerie faszinierte Reisende bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Sie logierten gerne im 1895 erbauten Hotel Furkablick. Zwischen 1983 und 1999 setzten über 60 Künstlerinnen und Künstler auf dem Furkapass Zeichen auf Felsen, Gipfel oder Steine, inszenierten Performances und liessen sich vom Ort auf grossartige Weise inspirieren. Das vom Neuenburger Galerist Marc Hostettler rund ums Hotel Furkablick initiierte Projekt Furk’art war pionierhaft und einzigartig. Das Institut Furkablick hat im Auftrag der Alfred Richterich-Stiftung an das Projekt angeknüpft und unterhält und konserviert seither sowohl die Arbeiten in der Landschaft als auch im Haus. Ein faszinierender Kosmos, fernab der Zentren.

Ausstellung

In Zusammenarbeit mit dem Institut Furkablick und der Videocompany sowie den beiden Ko-Kuratoren Christof Hirtler und Thomas Bolli zeigt die Ausstellung Furka – Kunst auf dem Pass ab 1983 das Phänomen Furk’art. Zu sehen sind nie öffentlich gezeigtes Videomaterial von Performances sowie künstlerische Arbeiten, die im ehemaligen Hotel verblieben sind und seit der Schliessung des Hotelbetriebs nicht mehr einsehbar sind oder noch gar nie zu sehen waren. Die Ausstellung soll das Bedürfnis wecken, den Ort und die im Aussenraum verbliebenen Kunstwerke im Sommer 2019 selber zu entdecken. Es werden spezielle Führungen angeboten. Heinrich Danioth wird mit einer exemplarischen Arbeit in diese Gruppenausstellung miteinbezogen.

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