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Grenzerfahrungen | Museum Rosenegg

Eine Schulklasse stellt Werke zu ihren Grenzerfahrungen im Museum aus.

Die historische Dauerausstellung «Hüben und Drüben» im Luftschutzkeller des Museums Rosenegg wird drei Monate lang mit Werken der Klasse G1b SSZ Remisberg, Kreuzlingen erweitert und bespielt. Entstanden sind die Werke der Jugendlichen in einem Projekt mit der Künstlerin Isabelle Krieg, das von Kulturagent.innen Schweiz initiiert und begleitet wurde.

Kultur und Schule
Kulturagent.innen Schweiz will den Prozess, der zu einem Kunstwerk führt als Anregung verstanden wissen. Die Freiheit des Denkens und Machens, die damit verbunden ist, soll in die Schulen gebracht werden. Ihre Projekte entstehen in enger Zusammenarbeit mit Schulbehörden, Lehrenden und Künstler*innen. Seit September 2018 arbeiten 17 Schulen in 7 Kantonen daran, ein eigenes künstlerisch-kulturelles Profil zu entwickeln und werden dabei von insgesamt 9 Kulturagent.innen unterstützt.

Grenze, Grenzen, Grenzerfahrungen
Für die Schüler*innen der G1b SSZ Remisberg in Kreuzlingen ist die Landesgrenze in unmittelbarer Nähe. In Zeiten des Coronalockdowns war diese stellenweise durch einen Zaun gesichert. In einem intensiven Kunstprojekt haben die Schüler*innen nun mit der Künstlerin Isabelle Krieg und der Kulturagentin Bettina Eberhard das Thema Grenzerfahrungen mit ihrer eigenen Welt verbunden und individuell und frei von Vorgaben in einem Werk ausgedrückt. Im Museum Rosenegg sind diese Werke nun ausgestellt, integriert in die Dauerausstellung «Hüben und Drüben», die die lokale Bedeutung der Grenze im 2. Weltkrieg thematisiert und bilden einen überraschenden und reizvollen Kontrapunkt.

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