Kunst
Die Photobastei in Zürich braucht dringend finanzielle Unterstützung.

Crowdfunding | Rettet die Photobastei 3.0

Die Photobastei sucht Geld, um über den Sommer zu kommen.

Die Wiedereröffnung ist auf den 3. September 2020 geplant. Oder vielmehr wäre auf dieses Datum geplant gewesen, denn die Institution leidet infolge der Corona-Krise am totalen Einnahmeverlust. Trotz Kurzarbeit, Mietreduktion und -stundung braucht die Photobastei rund 25'000 CHF um den Sommer zu bewältigen. Dank Crowdfunding stehen die Chancen gut. Helfen Sie mit!

arttv.ch fordert seine User auf, dieses schweizweit einmalige Projekt zu unterstützen. (siehe Spendenlink)
Weitere Informationen
Romano Zerbini, ++41 79 220 09 84
info_at_photobastei.ch

Neustart
Eigentlich sind es grossartige Neuigkeiten: Die Photobastei wird am 3. September 2020 mit einem angepassten Konzept 3.0 wiedereröffnen. Weil noch nicht alle Details geklärt ist, wollten die Verfasser später kommunizieren. Aber es ist absolut sicher: Das Photobastei-Märchen geht weiter. Eine Gruppe von interessierten Leuten hat ein neues Konzept für die Photobastei erarbeitet: Die Fotografie wird weiter zentral sein, aber auch andere Künste werden vermehrt in den Vordergrund treten. Die Trägerschaft wird massiv verbreitert. Verantwortung und Gewicht des Projektes werden auf verschiedene Schultern verteilt – zugleich wächst das Netzwerk für gute Ideen!

Was sich gut anfühlte, steht mit der Corona-Krise jetzt aber auf dem Prüfstand:
Über 50 Veranstaltungen sind bis zur Sommerpause abgesagt. Die grosse Hauptausstellung «Zürich – Schwarz auf Weiss» mussten die Organisatoren auf den Herbst verschieben. Die kleineren Ausstellungen sind ebenfalls abgesagt oder verschoben. Auf einen Schlag hat die Photobastei keine laufenden Einnahmen mehr und kann sich nicht mehr selber finanzieren. «Wir rechnen nicht damit, dass wir bis Sommer nochmals öffnen dürfen. So stehen wir nun vor einem grossen Problem. Aber wir waren nicht untätig: Unser Antrag auf Kurzarbeit wurde angenommen, die Mitarbeiter*innen erhalten weiter ihren Lohn. Wir hoffen nun, dass die Stadt Zürich die Miete reduzieren oder stunden wird. Doch auch dann sitzen wir auf Rechnungen, die wir nicht mehr bezahlen können», so ein besorgter Romano Zerbini.

Der Organisation fehlen 25’000 CHF bis September 2020, um mit einigen Entbehrungen durch den Sommer zu kommen!

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