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Bündner Kunstmuseum Chur | Passion. Bilder von der Jagd

Jagen und gejagt werden, Leiden und Leidenschaft, Mythos und Metapher.

Die Jagd ist ein bildgewaltiges Thema - und in Graubünden eine öffentliche, breit verhandelte Angelegenheit. Jagd als weltweit betriebene Kulturpraxis bedeutete schon immer mehr als nur Beschaffung von Nahrung. Mit den Höhlenmalereien steht sie am Anfang der Kunst - und sie repräsentiert ein wichtiges Element im vielfältigen Beziehungsgeflecht zwischen Mensch und Tier.

Jagdthemen
Die Ausstellung nähert sich anhand einiger thematischer Schwerpunkte Jägern und Gejagten, wie sie von der Antike bis zum „Animal Turn“ der Gegenwart wahrgenommen und dargestellt werden. Sie betrachtet die Wildnis als Sehnsuchtsort, wirft einen Blick in die griechisch-römische Götterwelt, auf die Jagd als Bühne der Macht, auf ihren symbolischen und erotischen Sinngehalt und fragt nach der Bedeutung von Trophäen. Und sie wendet sich dem Stillleben mit Tieren zu, der „Nature morte“, einer Bildgattung, in welcher Kunstschaffende über den Tod nachdenken, den wir alle, Tiere wie Menschen, dem Leben schulden.

Vielfalt
Die Ausstellung zeigt Werke von Albrecht Dürer, Franz Gertsch, Robert Mapplethorpe, Pablo Picasso, Peter Paul Rubens, Roman Signer, Félix Valloton, Not Vital und vielen anderen Künstler*innen. Hinzu kommen ausgewählte kulturhistorische Objekte. Ein umfangreicher und sehr sorgfältig erstellter Katalog, mit zahlreichen ausgewählten literarischen Texten, erscheint zur Ausstellung.

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