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Aargauer Kunsthaus | Thomas Hirschhorn

Seine Wirtschaftslandschaft Davos bereichert seit neustem die Sammlung des Aargauer Kunsthauses.

Wirtschaftslandschaft Davos ist ein grosses, begehbares Panorama (ca. 15 m breit und 20 m lang), in dem der Künstler die Verwandlung des Bergortes Davos darstellt: Der sonnenbeschienene, beliebte, in die Literatur (Thomas Mann) und Kunstgeschichte (Ernst Ludwig Kirchner) eingegangene Kurort Davos mutiert in seiner Installation zu einer international für Schlagzeilen sorgende, krawallgebeutelte Hochsicherheitszone.

Krawallgebeutelte Hochsicherheitszone
Auf eigenwillige Weise setzt Hirschhorn ‘arme’ Materialien ein wie Karton, Klebeband, Haushaltsfolien, Zeitungsausschnitte, Fotokopien, Plastik, Neonröhren, Pet-Flaschen, Fernsehgeräte und allerlei Waren vom Flohmarkt und aus Billigläden. Integriert werden auch Bücher und Schriftstücke zu Davos sowie Werke der Künstler Ernst Ludwig Kirchner und Hermann Scherer, die in Davos lebten und arbeiteten. Zudem wird in einem eigenen, von Thomas Hirschhorn eingerichteten Kinoraum der Dokumentarfilm «Konfrontation» des Schweizer Filmemachers Rolf Lyssy gezeigt, der die 1936 erfolgte Ermordung des NSDAP-Gauleiters für die Schweiz, Wilhelm Gustloff, thematisiert.

Biennale in Venedig
Thomas Hirschhorn verdankt seinen Ruf der politischen Dimension seines Werkes und dem kompromisslosen Aufgreifen von gesellschaftlichen Themen. Provokative Themen bestimmen massgeblich seine künstlerische Strategie. 2011 wird er die Schweiz an der Biennale in Venedig vertreten.

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