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My Neighbor Adolf

Mit Spannung erwartet wird die Komödie «My Neighbor Adolf» des israelischen Regisseurs Leonid Prudovsky

Grösser könnte der Kontrast kaum sein: Der wunderbar wandelbare Udo Kier spielte eben noch einen exaltierten schwulen Friseur in einer amerikanischen Kleinstadt, nun mimt er ‹den› Adolf. Immer wieder gab es tatsächlich Gerüchte, der deutsche Führer habe überlebt und sich in Lateinamerika versteckt. Allgemein bekannt ist, dass viele Nazi-Verbrecher sich tatsächlich absetzten und ein unbehelligtes Leben führten. Vielleicht ist es zumindest ein kleiner Trost, dass wir heute über sie lachen können.

Synopsis

Kolumbien, Mai 1960, nur wenige Tage nach der Entführung des Nazi-Verbrechers Adolf Eichmann durch Mossad-Agenten in Argentinien. Polsky, ein einsamer und mürrischer Holocaust-Überlebender, lebt in der abgelegenen kolumbianischen Provinz. Er verbringt seine Tage mit Schachspielen und der Pflege seiner geliebten Rosensträucher. Als eines Tages ein mysteriöser alter deutscher Mann nebenan einzieht, vermutet er, dass es sich dabei um niemand Geringeren handelt als … Adolf Hitler. Da ihm niemand glaubt, begibt er sich auf eine detektivische Mission, um Belege zu finden. Aber um Beweismittel zu sammeln, muss er seinem Nachbarn näher kommen, als ihm lieb ist. So nahe, dass die beiden fast Freunde werden könnten.

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