In ihrem eindrücklichen Spielfilmdebüt, an der Quinzaine des Cinéastes in Cannes uraufgeführt, erzählt die französische Regisseurin Louise Hémon von einer jungen Lehrerin, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf in den Alpen behaupten muss.
L'ENGLOUTIE
L'ENGLOUTIE | SYNOPSIS
NÄHE UND FREMDHEIT
Mit «L’ENGLOUTIE» entwirft Louise Hémon ein stilles, eindringliches Kino der Zwischenräume: zwischen Mensch und Landschaft, Nähe und Fremdheit, Ankommen und Verschwinden. In einer verschneiten Bergwelt beobachtet der Film mit grosser Zurückhaltung, wie eine Frau in eine Dorfgemeinschaft eintritt – und dabei langsam selbst zu verschwinden scheint. Ein poetisches, leises Werk, das mehr andeutet als erklärt.
WARUM DER FILM AUF UNSERER «PLAYLIST» STEHT
Weil L’ENGLOUTIE etwas wagt, das selten geworden ist: Er nimmt sich Zeit. Für Blicke, für Stille, für Landschaft, für das Unsichere zwischen Menschen. Louise Hémon erzählt nicht laut, sondern mit Atmosphäre – und vertraut darauf, dass Kino auch ohne Erklärungen wirken kann. Ein Film, der nicht konsumiert, sondern erlebt werden will.
Ob und zu welchen Teilen sich unsere Erwartungen erfüllt haben, erfährst du auf den Kinostart.

