Da gibt es so vieles zu entdecken, und dort hat er auch so vieles gelernt – dank seines Vaters Michel, Naturforscher, der sein Leben lauernd in den Wäldern verbracht hat: Er liest die Spuren der Tiere, kennt die Orte, an denen sie fressen, jagen, ihre Nester bauen und schlafen. Dieses Wissen soll nun weitergegeben werden – an Vincents zwölfjährigen Sohn Simon.
LE CHANT DES FORÊTS
- Publiziert am 1. Januar 2026
Nach DIE SCHNEEPANTHER, ausgezeichnet mit dem César für den besten Dokumentarfilm, lädt uns Vincent Munier ins Herz der Wälder der Vogesen ein.
Die Zeit ist gekommen, dass Vincent Munier sein Wissen über den Wald an Simon, seinen Sohn, weitergibt. Gemeinsam begeben sich Grossvater, Vater und Sohn auf eine Entdeckungsreise durch die Vielfalt und die atemberaubende Schönheit der Natur. Versteckt unter Tannen, deren Äste bis zum Boden reichen, verschmelzen sie mit ihrer Umgebung, atmen im Rhythmus des Waldes und der Tierwelt. Geduld ist bei ihren Streifzügen durch diese alten, moosbedeckten Wälder von zentraler Bedeutung. Sie verbringen Nächte, bevölkert von seltenen Tieren und faszinierenden Geräuschen. Und mit ihnen entdecken wir Hirsche, Eulen, Uhus, Füchse und Luchse – und manchmal auch den Flügelschlag eines legendären Tieres: des Auerhahns.

LE CHANT DES FORÊTS ist eine stille, konzentrierte Annäherung an die Natur und an das Weitergeben von Wissen über drei Generationen hinweg. Vincent Munier beobachtet gemeinsam mit seinem Vater Michel und seinem Sohn Simon die Wälder der Vogesen – mit Geduld, Respekt und einem Blick, der sich dem Rhythmus des Waldes anpasst. Tiere erscheinen nicht als Spektakel, sondern als Teil eines fragilen Gleichgewichts, dem sich der Film behutsam nähert.
Eine ausführliche Besprechung zu LE CHANT DES FORÊTS ist auf den Kinostart hin geplant. Dann werden wir vertieft auf die filmische Haltung, die besondere Bildsprache und die leise Kraft dieses Naturfilms eingehen.


