Ausgangspunkt ist das Dorf seiner Herkunft, das im Krieg zerstört wurde. Gemeinsam lassen Vater und Tochter das Leben im Kosovo der 1950er-Jahre mit seinen damaligen Bewohner:innen wieder lebendig werden. Dabei treten nicht nur berührende Erinnerungen zutage, sondern auch erschütternde Wahrheiten und das rätselhafte Verschwinden der Grossmutter. LA BEAUTÉ DE L'ÂNE war der Eröffnungsfilm des Human Rights Film Festival Zurich und ist an den Solothurner Filmtagen programmiert.
LA BEAUTÉ DE L'ÂNE
Regisseurin Dea Gjinovci reist mit ihrem emigrierten Vater in den Kosovo, um den Erinnerungen seiner Kindheit nachzugehen.
LA BEAUTÉ DE L'ÂNE | SYNOPSIS
Die Filmemacherin Dea Gjinovci und ihr Vater, der seit sechzig Jahren im Exil in Genf lebt, kehren in sein Heimatdorf Makermal im Kosovo zurück. Das Dorf wurde im Krieg zerstört, und das Einzige, was blieb, sind die Erzählungen der noch lebenden Dorfbewohnenden. Es ist eine Gemeinschaft der Resilienz, und so ist auch ihre Geschichte. Gemeinsam mit diesen Menschen begeben sich die Filmemacherin und ihr Vater auf eine Spurensuche in die Vergangenheit und lassen die Erinnerungen des Vaters aus seiner Kindheit, das Kosovo der 1950er-Jahre, wieder aufleben. Sie enthüllen Erschütterndes, doch vieles bleibt unbeantwortet, beispielsweise das mysteriöse Verschwinden der Grossmutter. Dea Gjinovci zeigt mit ihrer Dokufiktion, wie wichtig es ist, Geschichte aufzuarbeiten.

PS: Der Film hat es auf die arttv-Playlist geschafft. Wenn er zu den vier Filmen gehört, die uns im jeweiligen Startmonat mehr als alle anderen begeistern, liest du an dieser Stelle mehr darüber. Stay tuned!
