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Kino | Dialogue avec mon jardinier

Nach «Les enfants du marais» lanciert Regisseur Jean Becker mit «Dialogue avec mon Jardinier» eine neue Hymne an die Natur und die ländliche Welt.

Synopsis: Nach dem Tod seiner Mutter erbt ein für seine Naturstudien bekannter Maler (Auteuil, “Mon meilleur ami”) das schöne Landhaus seiner Familie, dessen Garten aber vollkommen verwildert ist. Da er sich ausserstande sieht, diesen zu pflegen, heuert er einen gemütlichen Gärtner an (Darroussin, “Mathilde”), um das verwelkende Paradies wieder in Form zu bringen. Überraschend entpuppt sich der Gärtner als ein Jugendfreund. Bei Gesprächen kommen sich die beiden ungleichen Mittfünfziger immer näher und es entsteht eine wahre Freundschaft, die das Leben der beiden wesentlich verändert. ..

Kritik: Auch mit 69 Jahren dreht Jean Becker (“Elisa”, “L’été meutrier”) wie bisher niveauvolles Kino. Seine Werke finden immer ausserhalb der Grossstädte und dem wilden Leben statt. Seine “Helden” sind meistens einfache Leute über vierzig. Bei “Dialogue avec mon jardinier”, der Adaption der Memoiren des französischen Malers Henri Cueco, ist Becker sorgsam darauf bedacht, die mit trockenem Humor durchzogenen Gespräche in wunderschöne Bilder zu betten. Einnehmend und virtuos werden von den zwei Hauptdarstellern die Kontrahenten interpretiert: eine gefühlvolle Tragikomödie, die auch noch nach dem Abspann im Gedächtnis verweilt.

Benny Furth

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