DER HEIMATLOSE setzt mit einer klaren Ausgangssituation ein: Ein Mann kehrt nach Jahren auf eine Insel zurück und behauptet, von hier zu stammen. Doch niemand erkennt ihn. Statt eines Wiedersehens entwickelt sich eine Befragung durch die Dorfgemeinschaft. Fragen, Zweifel und Blicke verdichten sich zu einer zunehmend angespannten Situation, die ins Unheimliche kippt. Man verfolgt das Geschehen und merkt, wie schnell Gewissheiten ins Wanken geraten.
DER HEIMATLOSE von Kai Stänicke eröffnet das Pink Apple 2026
Nach 14 Jahren auf dem Festland kehrt Hein in seine Heimat zurück – das einzige Dorf auf einer abgelegenen Nordseeinsel. Zu seiner Überraschung erkennt ihn die eingeschworene Dorfgemeinschaft nicht wieder. Sogar sein Kindheitsfreund Friedemann distanziert sich von ihm, obwohl sie einst unzertrennlich waren. Um herauszufinden, ob Hein wirklich der ist, für den er sich ausgibt, rufen die Bewohner*innen ein Dorfgericht ins Leben. Doch im Verlauf des Prozesses mehren sich die Ungereimtheiten. Heins Erinnerungen an seine Jugend unterscheiden sich grundlegend von denen der geladenen Zeug*innen. Mit jedem Verhandlungstag verschlechtert sich die Stimmung im Dorf, aus Verdächtigungen wird offene Feindseligkeit. Alle sind überzeugt, dass Hein ein Betrüger ist. In seiner Angst, alles zu verlieren, begibt sich Hein verzweifelt auf die Suche nach Beweisen, die seine Erinnerungen bestätigen – bis er erkennt, was er lange nicht sehen wollte.
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