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Vorstadttheater Basel | Struwwelväter

Anhand gefundener Briefe lässt Ruth Oswalt das Publikum in ihr ganz persönliches Familienschicksal einblicken. Traurig, schön und leicht, und das alles in einem tollen Bühnenbild.

Frankfurt am Main 1901
Wilhelm Ernst Oswalt übernimmt nach dem Tod seines Vaters als 24-Jähriger den Struwwelpeter-Verlag Rütten & Loening.
Es folgen goldene Jahre. Nach festlicher Heirat im Jahre 1918 mit Wilhelmine Rosenhaupt, genannt Will, wird der Besitzer des erfolgreichen Verlages anfangs der 20er Jahre glücklicher Vater der beiden Söhne Heiri und Ludwig, genannt Lux, und rettet sein Unternehmen durch die Weltwirtschaftskrise. Anfang der 30er Jahre ziehen dunkle Wolken über der vierköpfigen Familie auf.
Aufgrund der jüdischen Abstammung muss der Verlag 1936 zwangsverkauft werden. Krankheit, Tod und Auswanderung prägen nun den Alltag der Oswalts.

Basel 2011
Der «Struwwel» und seine Väter leben weiter – auf der Bühne.
Aus Hunderten von Briefen und Dokumenten, welche die Enkelin und Schauspielerin Ruth C. Oswalt vor kurzem gefunden hat, entstand ein bewegender Familienbilderbogen, verwoben mit Elementen des legendären Buches «Struwwelpeter».

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