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Theater Basel | Für die Nacht

Was ist lustig am Tod und am Verlust? Werner Düggelin zeigt es "luftigleicht" anhand Laura de Wecks Stück "Für die Nacht".

Spiel um Verluste
Vier Menschen finden sich in der Abenddämmerung in der Wohnung eines Sterbenden zusammen und erzählen eine Nocturne: Wie in einem Musikstück manifestieren sie sich zunächst nur als Stimmen. Aus den Sprechern werden Figuren, Vater und Sohn, die Pflegerin Vali und ein Penner – eine Geschichte entwickelt sich. Alle Figuren sind mit Verlust konfrontiert. Und auch wenn sie weit davon entfernt sind, sich gegenseitig Halt geben zu können, ergänzen sich doch im Verlauf ihrer Begegnung ihre unterschiedlichen Sichtweisen zur Komposition eines Sinn stiftenden Ganzen.

Laura de Weck
Vor vier Jahren entdeckte Werner Düggelin die junge Züricher Autorin und Schauspielerin Laura de Weck. Er inszenierte die Uraufführung ihres Debütstücks «Lieblingsmenschen» im Basler Schauspielhaus. Viel beachtet als das Stück der jungen Generation wurde es zu den Mülheimer Theatertagen 2008 eingeladen und international nachgespielt. Nun bietet sich Gelegenheit, diese Zusammenarbeit fortzusetzen.

Regie Werner Düggelin

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