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Theater Basel | Das war ich nicht

Kristof Magnussons «Das war ich nicht» fesselt bis zuletzt mit einer überaus witzigen, klug komponierten Geschichte und glaubwürdigen Figuren.

Ein Leben ist schnell ruiniert
Jasper Lüdermann hat es geschafft. Er ist aus dem Back Office in den Händlersaal der grossen Investmentbank in Chicago aufgestiegen, Desk 3, Futures und Optionen. Jetzt kann er zeigen, was in ihm steckt. Zwischen dreissig und vierzig muss man für die Karriere brennen. – Meike ist Übersetzerin. Sie ist ihrem Bestsellerautor nach Chicago nachgereist, der den versprochenen grossen Roman nicht abgeliefert hat und auch nicht erreichbar ist. – Henry LaMarck ist dieser Autor. Er ist in einem Hotel in Chicago untergetaucht, weil er nicht mehr schreiben kann und sich verliebt hat. In ein Foto von einem jungen Banker, der verzweifelt auf die fallenden Kurse starrt.

Drei Menschen, die sich unversehens in abenteuerlicher Abhängigkeit befinden. Lässt sich ein Ausweg finden? Eine Bank, ein Leben ist schnell ruiniert. Mit grosser Leichtigkeit erzählt «Das war ich nicht» von unruhigen Zeiten. Und bietet einen mehr als unterhaltsamen Einblick in unser aller Banken-, Wirtschafts- und Kapitalismuskrise.

Die Macher
Kristof Magnusson (*1976 in Hamburg) machte eine Ausbildung zum Kirchenmusiker, arbeitete in der Obdachlosenhilfe in New York, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavik. Seine Komödien «Der totale Kick» und «Männerhort» wurden in Berlin, Dresden, Köln und Bonn mit Erfolg aufgeführt. «Das war ich nicht» ist der zweite viel beachtete Roman dieses Autors.

Der Regisseur Ronny Jakubaschk hat mit «Tell the Truth» die letzte Spielzeit im Schauspielhaus eröffnet. Er arbeitet u. a. am schauspielfrankfurt, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Volkstheater Rostock und am Theaterhaus Jena.

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