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TanzPlan Ost | Neues Förderkonzept - Neue Stücke

Sehnsucht und Selbstfürsorge - Rebellion und Widerstand. TanzPlan Ost präsentiert zwei Stücke, entstanden im Rahmen eines neuen Förderprogramms.

«Warning for Contemplation Sections» von Elenita Queiróz und «Sehnsuchtskollektionen - LA•MI•LA•SI collective» von Andrea Freis wurden durch eine neue Konzeptidee von TanzPlan Ost erst möglich. Nach erfolgreichen zehn Jahren haben die Verantwortlichen ihr Engagement den aktuellen Begebenheiten und Bedürfnissen der regionalen, zeitgenössischen Tanzszene angepasst. Neu sind es drei Teilprojekte, die innerhalb eines 2-Jahresturnus entstehen: TPO ChoreoLab, TPO Associated und Artist Pro

TanzPlan Ost ist die koordinierte Tanzförderung der Ostschweizer Kantone, des Fürstentums Liechtenstein und der ig tanz ost. Von 2010 bis 2020 tourte TanzPlan Ost alle zwei Jahre als Festival mit aktuellen Produktionen durch die Region und zeigte einen Querschnitt durch die aktuellen Bewegungen des zeitgenössischen Tanzes.

Warning for Contemplation Sections – Elenita Queiróz
In «Warning for Contemplation Sections» untersucht Elenita Queiróz die Stille als einen Akt des Widerstandes. Gemeinsam betreten die Tänzerinnen Elenita Queiróz, Mara Natterer, Charlotte Mathiessen und Léa Thomen ein Universum des Kampfes, der Wildheit, der Knappheit, der Müdigkeit, des Zusammenbruchs und der gegenseitigen Unterstützung. Warning for Contemplation Sections ist ein choreografiertes Manifest. Ein Aufruf zu einer stillen, rohen, lauernden und kontemplativen Form der Rebellion.

Sehnsuchtskollektionen – LA•MI•LA•SI collective
Während eines Jahres tingelte das LA•MI•LA•SI collective mit dem Sehnsuchts-Sammelschwein durch die Ostschweiz und befragte verschiedene Menschen in performativen Spaziergängen und Bewegungsworkshops zu ihren Sehnsüchten. Aus dieser Kollektion entstanden performative Handlungsanleitungen, choreografische Scores,  als Grundlage für die Bühneninszenierung. Auf der Bühne erforscht das Kollektiv wie die Sehnsucht nach «mehr Platz im Kopf» oder der Wunsch «Scham im Raum zu verstreichen» körperlich erlebbar werden und sich der Körper durch radikale Selbstfürsorge in Bewegung versetzen lässt.

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