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Luzerner Theater | Tanz 13: Dornröschen

Ein märchenhafter Abend für Jung und Alt. Umgesetzt in höchst expressiver zeitgenössischer Bewegungssprache, lässt die Geschichte um die schlafende Schöne und den rettenden Prinzenkuss eine neue und persönliche Lesart entstehen.

Kontrastreiche und reife Komposition
Bis heute ist «Dornröschen» eines der beliebtesten Ballette und bezaubert das Publikum seit seiner Entstehung Ende des 19. Jahrhunderts. Pjotr I. Tschaikowski schuf eine farbenprächtige, kontrastreiche und reife Komposition, die alle bisher geschriebenen Ballettmusiken übertraf und so Massstäbe für das 20. Jahrhundert setzte. Nach der St.Petersburger Premiere im Januar 1890 war «Dornröschen» tatsächlich Stadtgespräch in der Metropole des klassischen Tanzes.

Märchenstoff mit einem Augenzwinkern
Wie aber erzählt sich ein Märchen heute? Der renommierte Choreograf Stijn Celis, tätig für grosse Tanzkompanien wie das Semperoper Ballett Dresden, Cedar Lake New York, Les Grands Ballets Canadiens de Montréal und vielen anderen, begegnet dem bekannten Märchenstoff mit einem Augenzwinkern und kreiert mit den vielschichtigen Ausdrucksmitteln des zeitgenössischen Tanzes eine moderne Geschichte.

Ein lang ersehntes Wunschkind
Die Geschichte des Märchens bleibt im Kern dieselbe: Aurora, ein lang ersehntes Wunschkind, wird bei ihrer Taufe von der feindlichen Fee Carabosse verwünscht und soll an ihrem 16. Geburtstag an einem Spindelstich sterben. Aber die gute Fliederfee mildert den Fluch: Aurora wird nach hundertjährigem Schlaf vom ersehnten Prinzen Desiré erweckt und darf eine opulente Hochzeit feiern. Doch was verbirgt sich noch in den Tiefen des von einer Rosenhecke umrankten Schlosses? Unter der musikalischen Leitung von Michael Wendeberg spielt das Luzerner Sinfonieorchester

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