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Junges Theater Basel | NOISE

Überall wird nach Freiraum geschrien. Aber wofür wird dieser Raum eigentlich gebraucht? Für NOISE ist der Regisseur Sebastian Nübling mit acht Jugendlichen auf die Suche nach Antworten gegangen. Entstanden ist ein interaktives Theaterstück, das auf Gedanken und Ansichten Jugendlicher aufbaut.

Bewegung muss her
Dank Smartphone, Beamer und einer wirklich im Raum schwebenden Soundcloud sind die Selbstzeugnisse der Darstellerinnen und Darsteller nicht zu ignorieren. Aber es bleibt nicht beim Protestieren, Kritisieren oder gar Lamentieren. Eine Bewegung muss her. Schnell und laut. Vielleicht gelingt es dann, mit zeitgenössischer Technologie den Neoliberalismus und sein verlogenes Freiheitsversprechen so zu beschleunigen, dass er mit Wucht gegen die Wand fährt und wirklich nicht mehr zu retten ist. Dann wäre Platz für etwas Neues.

nachtkritik.de: The kids are alright
Der wilde Schrei der Jugendlichen füllt die Halle mit reiner Intensität. Er dröhnt verstärkt aus dem Boxentrichter in der Mitte, reisst nicht ab. Unglaublich, mit was für einer Kraft die schreien. Keine Kategorisierungen! Gegen die Enge! Noise! AAAAHH! Der Schrei wischt alle Formen weg, er ist pure Möglichkeit. Und er stellt damit die Frage des Abends: In welchem zeitgemässen Protest liesse sich diese Energie politisieren? (Ganzer Artikel siehe Link)

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