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Fabienne Louves singt sich in «Sister Äct» definitiv in den helvetischen Olymp der Unterhaltung

Das Erfolgsmusical - zum ersten Mal auf Schweizerdeutsch - ist besser als das Original.

1992 wird Hauptdarstellerin Whoopi Goldberg in der Rolle der erfolglosen Barsängerin Deloris mit ihrer Filmkomödie «Sister Act» zum internationalen Superstar. Sieben Jahre später erobert im Londoner Palladium Theatr die Musical-Adaption die Herzen des Publikums und tourt seither durch die halbe Welt. In Zürich sorgt Regisseur Dominik Flaschka jetzt für eine Neuauflage. Wie so oft beim Schweizer Regisseur durfte man darauf hoffen, dass seine Version besser ist als das Original. Das ist gelungen.

Sister Äct – Die Handlung

Die erfolglose Nachclubsängerin Deloris van Cartier wird Zeugin eines Mordes. Von der Polizei in Schutzhaft genommen, kommt sie an den vermeintlich sichersten Ort: ein Kloster! Als Nonne verkleidet findet sie schnell Fans unter ihren Mitschwestern. Nur die strenge Mutter Oberin ist gar nicht begeistert von der neuen Klosterschülerin. Denn diese verhilft dem etwas verstimmten Klosterchor kurzerhand zu wahrhaft göttlicher Gesangsqualität. Der Ruhm der Gospel-Nonnen macht die Gangster auf die Truppe aufmerksam. Läuft Deloris die Zeit ab? Oder hat die Bande die göttliche Kraft einer Schwesternschaft unterschätzt?

Musik vom Oscar- Preisträger

Die energiegeladene Show begeisterte mit himmlischen Stimmen, göttlichen Songs, sakralen Kulissen, glitzernden Kostümen und frechen Dialogen schon das Publikum in London, am New Yorker Broadway, in Hamburg, Paris, Wien und Mailand. Nach einer zweijährigen Entwicklungsphase brachten Stage Entertainment und Whoopi Goldberg SISTER ACT 2009 im Londoner Palladium Theatre auf die Musicalbühne. Das Musical hatte allerdings bereits im November 2006 in Pasadena/Kalifornien seine Uraufführung. Die Musik für «Sister Act» stammt vom Komponisten und achtfachen Oscar- Preisträger Alan Menken, der auch weltbekannte Songs aus Disney Filmen wie «Die Schöne und das Biest», «Arielle, die Meerjungfrau» oder «Aladdin» komponierte.

Fabienne Louves in Bestform

Gut war sie schon immer, Fabienne Louves. Was sie aber in «Sister Act» in der Maag Halle bietet, lässt keine Zweifel offen, sie gehört zu den ganz Grossen im Schweizer Showbusiness. Gertenschlank und mit einer fantastischen Stimme umgibt sie die Aura eines Weltstars und dahin könnte die Reise durchaus gehen.

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