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Casinotheater | Die Nepotistan-Affäre

Viktor Giacobbo und Domenico Blass verändern politische Ereignisse aus jüngster Zeit bis zur Kenntlichkeit – und stellen uns alle vor die Frage: Wie viel Wahnsinn steckt in der Politik?

Zum Stück
Die Nepotistan-Affäre, eine Eigenproduktion des Casiontheaters, ist ein innenpolitischer Schwank, geschrieben von Domenico Blass und Viktor Giacobbo: Im Alleingang versuchte Bundespräsident Paul Jenni, zwei Schweizer Geiseln aus der Gewalt des unberechenbaren Diktators von Nepotistan zu befreien. Doch seine Aktion scheiterte, und die Bundesversammlung wählte ihn ab. Jenni hat diese Demütigung nie verwunden und glaubt noch heute, er sei der Schweizer Bundespräsident. In einer psychiatrischen Klinik versucht man, ihn von diesem Irrglauben abzubringen. Als der Diktator Nepotistans überraschend einen Besuch der Schweiz ankündigt, werden diese Bemühungen intensiviert, denn der grössenwahnsinnige Potentat akzeptiert für die Lösung der Geisel-Affäre nur Jenni als Verhandlungspartner. Aber dafür braucht Jenni einen gesunden Verstand…

Grosses Staraufgebot
Die Besetzung des Stücks ist hochkarätig, wie es sich für Regierungskreise gehört: Mit dabei als Alt-Bundesrat ist Hanspeter Müller-Drossaart, als Klinikleiterin Esther Gemsch, und als Generalsekretär konnte David Bröckelmann verpflichtet werden. Der spezielle General Guisan wird von Rolf Sommer gespielt, und den Jesus 1 spielt László I. Kish. Die Doppelrolle als Jesus 2 und Diktator spielt der Berner Daniel Ludwig. Regie führt Stefan Huber, welcher im Rahmen der Thunersee-Spiele mit «Gotthelf – das Musical» grosse Erfolge feierte.

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