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23. Arosa Humor-Festival | Stefan Büsser

Am Swiss Comedy Award 2014 erreichte er den sensationellen zweiten Platz und in seinem neuen Comedy Programm thematisiert er seine eigene Krankheit: Stefan Büsser am 23. Arosa Humor-Festival

Krankheit als Programm
Stefan Büsser lebt mit der Stoffwechselkrankheit Cystische Fibrose und musste nach einem Lungeninfekt im Sommer 2013 stationär im Spital behandelt werden. Während dieser Zeit entstand zusammen mit Erfolgsautor Jürg Zentner (schreibt unter anderem für Claudio Zuccolini und die SRF3-Comedy Zum Glück ist Freitag mit Fabian Unteregger) das zweite gemeinsame Solo-Programm. Das Erstlingswerk Der Büsser war bereits ein beachtlicher Erfolg und öffnete Stefan Büsser die Türen auf die nationalen Bühnen. So tourte er unter anderem auch mit dem deutschen Top-Comedian Oliver Pocher und dem Schweizer Musiker Bligg durch die ganze Schweiz. In seinem zweiten Programm Au®a trifft der Comedy-Newcomer auf Ex-Promis, die mit Schönheitsoperationen zurück ins Rampenlicht wollen, auf Komapatienten, die keine Ahnung von der modernen Welt haben, und er reist vom Busen der Natur an den Arsch der Welt.

Drei Fragen an Stefan Büsser

art-tv.ch: Sie sind soeben in Arosa angekommen, wie ist Ihr erster Eindruck? Mir ist ehrlich gesagt fast die Luft weggeblieben. Also jetzt nicht nur wegen des Sauerstoffmangels hier oben. Ich habe seit Tagen zum ersten Mal wieder Sonne gesehen und das Blatters Bellavista, wo ich auch meinen Auftritt haben werde, ist ein absolutes Traumhotel.

art-tv.ch: Sie spielen Ihr Programm jetzt ein gutes Jahr. Haben Sie für Arosa etwas Neues geplant? Tatsächlich habe ich im Sommer das Programm aktualisiert und neue Gags und Bilder reingenommen. Wer sich also in diesem Jahr einen Skandal geleistet hat, muss damit rechnen, in meinem Programm vorzukommen.

art-tv.ch: Werden Sie sich auch die anderen Künstler ansehen? Unbedingt! Das ist ja wie eine kleine Vor-Weihnachtsfeier der Comedy-Familie. Sonst spielen wir das ganze Jahr aneinander vorbei, hier kann man sich endlich mal gegenseitig «besuchen». Darauf – und auf ein paar freie Tage – freue ich mich am meisten!

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