Wenn Alte Musik auf elektronische Kompositionen trifft, entstehen neue klangliche Dimensionen. Artist in Residence Hendrik Weber, bekannt als Pantha du Prince, präsentierte gemeinsam mit seinem Ensemble Formen von Stille, dem Countertenor Nils Wanderer und der Tänzerin Janna Hoffmann im Kloster Dornach eine interdisziplinäre künstlerische Zusammenarbeit mit neuen Kompositionen. arttv.ch hat das Konzert aufgezeichnet und präsentiert einen Ausschnitt der Performance.
Konzert-Performance: From Here to Eternity
Hendrik Weber, bekannt für seine rhythmisch vielschichtige elektronische Musik, verwandelt mit seinem Schaffen Räume in Orte der Kontemplation und einer tiefen Erfahrung durch akustische Sphären. Mit seinem Ensemble Formen von Stille verbindet er Instrumente der Alten Musik, Elektronik und eigens entwickelte Klangkörper zu einer harmonischen, obertonreichen Klangwelt, die Naturverbundenheit und Formen von Stille erfahrbar macht. Seine Arbeiten erschienen auf Labels wie Dial Records, Rough Trade Records, Domino Records und Modern Recordings.
Nils Wanderer ist ein aussergewöhnlicher Countertenor mit internationaler Bühnenpräsenz. Er bewegt sich mühelos zwischen Barock, Renaissance und zeitgenössischer Musik. Mit stimmlicher Präzision überschreitet er Genregrenzen – von Oper bis zu interdisziplinären Performance-Projekten. 2026 gibt er sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York.
Giovanna Pessi studierte historische Harfe an der Schola Cantorum Basiliensis in der Schweiz. Neben ihrer Konzerttätigkeit als Spezialistin für Alte Musik engagiert sie sich stark für zeitgenössische Musik auf der Barockharfe. Ihr Interesse an neuen Klangsprachen führt sie regelmässig nach Norwegen, wo sie mit verschiedenen Formationen zusammenarbeitet. Sie wirkte an zahlreichen CD-Aufnahmen sowohl Alter als auch Neuer Musik mit, u.a. für ECM.
Janna Hoffmann ist Tänzerin, Bewegungslehrerin und Kulturproduzentin mit Sitz in Berlin. Ihre Ausbildung in Ballett und zeitgenössischem Tanz verbindet sie mit Einflüssen aus Butoh, Meditation und somatischen Praktiken. Sie arbeitet in interdisziplinären Performances, oft in engem Austausch mit Klangkunst und akustischer Musik. Nach einem Bachelor- und Masterstudium in Kultur- und Tanzwissenschaften verknüpft sie ihre künstlerische Arbeit mit philosophischen und soziologischen Fragestellungen. Sie ist Gründerin des Yoga & Art Festival und realisiert freie Produktionen, etwa im Haus der Kulturen der Welt, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen oder im PACT Zollverein.
Javier Verduras ist ein in Spanien und Deutschland ausgebildeter Perkussionist und Performer. Seine künstlerische Praxis bewegt sich im Spannungsfeld zwischen zeitgenössischer Musik, Live-Elektronik und szenischem Experimentieren. Er verbindet Soloprojekte und Kooperationen mit Ensembles sowie interdisziplinären Künstler*innen, wobei er neue Dialogformen zwischen Rhythmus, Humor, Körper und Technologie erforscht.
(Textgrundlage: Pressetext)