Kulturpolitik
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Wie können sich Kulturakteur:innen selbst organisieren und mehr Wirksamkeit erreichen?

Die vierte Veranstaltung der Reihe KULTURFRAGEN fragte, was die Basis im Kanton Schwyz zur Stärkung der zeitgenössischen Kultur beitragen kann.

Die vierte Ausgabe der Kulturfragen fokussierte die Diskussion auf die Kulturakteur:innen selber. Was können diese selber bewirken? Wäre beispielsweise die Gründung einer Kulturlobby sinnvoll. Im stark von Vereins- und Freizeitkultur geprägten Kanton Schwyz existieren zwar einzelne kulturelle Kantonalverbände, zu einem spartenübergreifenden Kulturzusammenschluss in Form einer Interessensgemeinschaft ist es bisher aber nicht gekommen.

Spartenübergreifende Kulturlobby im Kanton SZ?

Unabhängig davon, ob professionelles Kulturschaffen oder kulturelle Betätigung in der Freizeit gemeint ist, ob Anliegen aus der Kulturwissenschaft, vom Kulturschaffen oder aus dem Kulturmanagement eingebracht werden, es stellen sich einige Fragen: Könnten in einer wie auch immer benannten «Interessensgemeinschaft Kultur SZ» die verschiedensten Bedürfnisse und Ansprüche in gemeinsamen Zielen formuliert werden? Könnte die spartenübergreifende Selbstorganisation von Kulturakteur:innen im und aus dem Kanton Schwyz der Kulturstärkung und der Sichtbarkeit einen Schub verleihen? Würde sich eine selbstorganisierte «Kultur-Lobby» (inkl. Kreativwirtschaft mit Design, Architektur, Eventbranche, Zu- kunftstechnologien, …) zudem auch auf ganz anderen Ebenen mit weiteren Verbänden (aus Tourismus, Wirtschaft, Sport, Gastronomie, Politik…) mitdiskutieren und sich so für die Interessen der Kultur einsetzen können? Wie gelänge es, die bereits diskutierten Allianzen mit Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft aktiv in eine kulturelle Interessensgemeinschaft einzubinden?

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