Kulturpolitik
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Wo in Bern die Bären tanzen, die Zwetschgen grillen und wie Sprache Realität schafft.

StattLand zeigt das queere Bern

Ein als Theaterstück aufgebauter Rundgang führt durch 50 Jahre queere Stadtgeschichte.

Sie versprechen eine «Eine Zeitreise gegen den Strom» und fragen, warum die Telearena ein Türöffner war und wo die Bären tanzen und die Zwetschgen grillen. Wie Sprache Realität schafft und weshalb sich Polit- und Kommerzschwestern belächeln. Wo Frauen unter sich sind und wieso Kategorien manchmal alles komplizierter machen.

StattLand ist ein Berner Verein, der 1989 gegründet wurde und sich auf die lebendige Vermittlung der Alltagsgeschichte und Lebenswelten spezialisiert hat. Sie setzen sich mit gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Fragen auseinander und vernetzen Wissen. Stadt und Agglomeration Bern dienen ihnen als Ausstellung und Bühne zugleich, um relevante und aktuelle Themen zu inszenieren.

Queer durch Bern

Zwischen Matte und Marzili nehmen die Schauspieler:innen von StattLand das Publikum mit auf eine Zeitreise entlang der Aare – gegen den Strom. Und so ist auch die Geschichte, die sie erzählen. Gemeinsam tauchen sie ein in fünfzig Jahre queeres Bern und bringen nahe, was in dieser Zeit erkämpft wurde und wo bis heute noch Nachholbedarf besteht. Der kunterbunte Rundgang will neue Ideen und Gedanken anregen. Sie zeichnen spielerisch das Bild einer geschlechterfreien Welt, in der Pronomen einfach ausfallen und queer gesprochen wird.

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