Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Spielzeugklassikers zeigt das Schweizer Kindermuseum die Sonderausstellung «PLAYMOBIL – Kleine Welten, grosse Träume». Grund genug für uns, die Ausstellung zu besuchen und ein paar wichtigen Fragen auf den Grund zu gehen: Was waren eigentlich die ersten Spielfiguren, wieso ist Playmobil immer noch so beliebt und wie nachhaltig sind die Plastikfigürchen?
PLAYMOBIL – ein halbes Jahrhundert Kinderglück
Ein Besuch in der Sonderausstellung PLAYMOBIL im Schweizer Kindermuseum mit Zoé, unserer Mini-Reporterin.
50 Jahre PLAYMOBIL
1974 zogen die ersten PLAYMOBIL-Figuren in deutsche Kinderzimmer ein. PLAYMOBIL stellte die kleinen, beweglichen Figuren ins Zentrum des Spielkonzepts und forderte Kinder dazu auf, eigene Geschichten zu erfinden. Die Kunststoffwelten waren so erfolgreich, dass sie Generationen von Kindern prägten. Das Schweizer Kindermuseum feiert den fünfzigsten Geburtstag des Kultspielzeugs in der Sonderausstellung «PLAYMOBIL – Kleine Welten, grosse Träume» in Zusammenarbeit mit Diorama-Artist Oliver Schaffer.
Gigantische PLAYMOBIL-Sammlung
Bald vier Milliarden PLAYMOBIL-Figuren bevölkern heute den Planeten. Der Deutsche Oliver Schaffer nennt 400 000 davon sein Eigen. Im Kindermuseum hat der Künstler mit einem Teil seiner umfangreichen Sammlung – einer der grössten überhaupt – eine fantasievolle Welten aufgebaut. Sie erzählen aus der fünfzigjährigen Geschichte des Spielzeugklassikers und zeigen die Vielfalt der kleinen Kunststofffiguren. In den Schaukästen ist auch Vertrautes zu sehen: Anlässlich seiner ersten Ausstellung in der Schweiz hat Schaffer eine Alpenlandschaft und Schweizer Grossstadtszenen kreiert. Sogar die Stadt Baden hat er nachgebaut – alles im PLAYMOBIL-Format.
Traumfabrik im Kleinformat
Oliver Schaffers Dioramen fordern zum genauen Hinschauen auf. Aufmerksame Besucher:innen entdecken zahllose Geheimnisse und versteckte Geschichten. Die interaktive Ausstellung lädt zudem zum Spielen und Selbererfinden ein. Inspiriert vom Reichtum der aufgebauten Miniaturwelten entwerfen Kinder ihre eigenen Figuren, bauen neue Welten und erzählen Geschichten. Mit ihren Ideen können sie an einer Stop-Motion-Station in der Ausstellung sogar einen Kurzfilm drehen.
(Textgrundlage: Schweizer Kindermuseum)