Kulturgeschichte
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Nidwaldner Museum | Kunst­denk­mä­ler Em­met­ten und Be­cken­ried

So manch verborgenen Schatz brachte der Kunsthistorikerin Dr. Elke Seibert-Michel in Nidwalden bereits zutage, eine Ausstellung gibt nun Einblicke

Im Rahmen der Neuauflage der Publikation «Die Kunstdenkmäler des Kantons Nidwalden» teilt die Autorin Dr. Elke Seibert-Michel vorab mit einer Ausstellung erste Erkenntnisse aus ihrer Recherchearbeit zu den besonderen Kunstschätzen von Emmetten und Beckenried. Seit dem Jahr 2021 arbeitet sie am ersten Nidwaldner Kunstdenkmälerband, der voraussichtlich 2028 erscheinen wird.

Einblicke in eine neue Epoche

Das Werk wird die Gemeinden Buochs, Beckenried, Ennetbürgen, Emmetten, Stansstad, Ennetmoos und Hergiswil umfassen. Die bestehenden Kategorien von Durrers Kunstdenkmäler-Bänden sollen für die Neubearbeitung erweitert werden. Die historischen Einleitungen, die Priorisierungen zur Ortsbildentwicklung und die Auswahl der Objekte sind anspruchsvoll, denn, was zur Entstehungszeit des Bandes «Die Kunstdenkmäler des Kantons Unterwalden» noch kein Thema war, wird besonders wichtig für die Entwicklung Nidwaldens im 20. und 21: die Erschliessung durch Schiffsverkehr, Eisenbahn, Bergbahnen, Flugplätze und Autobahnen aber auch der Tourismus. All das läutete ab den 1930er Jahren in Nidwalden eine neue Epoche der Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte ein und begründete ab den 1960ern einen Bauboom. Die Zeit des Schweizer Reduits, mit Bauten für die Landesverteidigung, folgte ebenfalls zum Ausbau der Infrastruktur, so dass der Kanton ab der zweiten Hälfte des 20.
Visionäres Vorausdenken wird gefragt sein, wenn es darum geht, mit den Objekten der weitestgehend privaten Bautätigkeit umzugehen, bauliche und künstlerische Einzelleistungen sowie architektonische Qualität zu identifizieren und gleichzeitig Durrers Erbe zu transformieren und zu aktualisieren.

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