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Emanzipation | Laure Wyss

Sie war eine der Ersten im Schweizer Journalismus, die Frauen eine Stimme gab. Ein Abend in der Barfussbar in Zürich mit Lesung, Diskussion und Projektionen erinnerte an die mutige Frauenrechtlerin und alleinerziehende Mutter.

Pragmatische Kämpferin
Laure Wyss setzte sich für die Rechte der Frauen und von Benachteiligten ein. Sie schrieb Artikel, die zu reden gaben, und Bücher, die Bestand hatten. Laure Wyss wäre diesen Sommer hundert Jahre alt geworden. Ihr zu Ehren veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Laure Wyss zusammen mit «Das Magazin», das Wyss 1970 als «Tages-Anzeiger-Magazin» mitbegründet hat, eine Art Gedenkabend in der Barfussbar in Zürich.

Lesung und Diskussion
Die Zürcher Autorin Barbara Kopp las zum Auftakt aus ihrer neuen Biografie «Laure Wyss – Leidenschaften einer Unangepassten», die nicht nur eine schillernde Zeitgenossin porträtiert, sondern auch ein Stück Schweizer Mediengeschichte erzählt. Danach unterhielten sich Barbara Kopp und die Publizistin Esther Girsberger darüber, worin Laure Wyss’ Verdienst besteht, ob es noch einen feministisch geprägten Journalismus braucht und warum sich Frauen irgendwann aus der Medienbranche verabschieden. Moderiert wurde das Gespräch von Birgit Schmid, stellvertretende Chefredaktorin von «Das Magazin».

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