Durch Zeichnungen und im Gespräch nähert sich die Autorin den Geschichten, Erinnerungen und Erzählungen ehemaliger Schweizer Heimkinder an. Es sind Erzählungen aus dem Alltag, Erzählungen vom Alleinsein und der Angst, Erzählungen von Arbeit und Ordnung, von Flucht und Resilienz. Erzählungen einer Suche nach Identität. «Dazwischen die Einsamkeit» schafft einen vielschichtigen und persönlichen Zugang zu einem dunklen Kapitel Schweizer Geschichte und trägt zu dessen Sichtbarkeit bei.
Eine illustrierte Geschichte der Fremdplatzierung in der Schweiz
- Publiziert am 26. Januar 2026
Mit ihrer eindringlichen Graphic Novel wirft Simone Stolz einen Blick auf ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte.
Simone Stolz, geboren 1998, hat Knowledge Visualization an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) studiert. In ihrer Arbeit ist ihr das genaue Beobachten und Zuhören ein Anliegen, das Sichtbarmachen und Erzählen. Ihre Bachelorarbeit wurde mit dem Förderpreis Design der ZHdK ausgezeichnet und bildet die Grundlage für ihre erste Graphic Novel «Dazwischen die Einsamkeit». Simone Stolz lebt und arbeitet als selbstständige Illustratorin in Winterthur.
Über das Buch
Bis weit in die 1980er Jahre wurden in der Schweiz zehntausende Kinder und Jugendliche in Heimen und Anstalten fremdplatziert und versorgt. Abgegrenzt von der Umwelt und ihren Familien sollten sie erzogen und ausgebildet werden. Durch Zeichnungen und im Gespräch nähert sich die Simone Stolz den Geschichten, Erinnerungen und Erzählungen ehemaliger Heimkinder an.
(Textgundlage: Pressetext)