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Centre Dürrenmatt Neuchâtel | 100 Jahre Friedrich Dürrenmatt

Durch das Arbeitszimmer des grossen Schriftstellers gehen und sein malerisches Werk neu entdecken.

Dürrenmatts literarisches Werk und sein bildnerisches Schaffen in einen Dialog setzen. Das ist der Auftrag des Centre Dürrenmatt Neuchâtel, der zum hundertjährigen Geburtstag des weltweit bekanntesten Schweizer Schriftstellers neu umgesetzt wird. Der Zugang zu seinem Arbeitszimmer und weiteren privaten Räumen ist nun möglich, die Dauerausstellung neu konzipiert und ein Schaulager gibt Zugang zu unbekanntem Bildmaterial.

Neu und näher
Hoch über dem Neuenburgersee thront das Centre Dürrenmatt Neuchâtel (CDN), gesegnet mit einer überwältigenden Sicht auf den Lac, bis in die deutsche Schweiz und die Romandie hinein und bei entsprechender Witterung auf die Alpenkette. Hier hat Friedrich Dürrenmatt 40 Jahre lang gelebt, geschrieben und gemalt. Mit seiner Grösse als Mensch und Schriftsteller korrespondieren sein Arbeitstisch und die unendlichen Sternenwelten, die er durch sein Teleskop erblicken und beobachten konnte. Dieses Jahr, zur Feier seines hundertsten Geburtsjahres, ist sein Arbeitszimmer dem interessierten Publikum geöffnet. Ausserdem hat das CDN, das zur Schweizerischen Nationalbibliothek gehört, die Dauerausstellung erneuert und mit einer innovativen Hängung viele Bezüge zwischen Dürrenmatts literarischem Werk und seinem bildnerischen Schaffen offengelegt. Ein reich bestücktes Schaudepot ermöglicht es individuell, viele bisher nicht ausgestellte Bilder des Meisters zu betrachten.

Drei Ausstellungen im 2021
Mit drei temporären Ausstellungen feiert das CDN das Jubiläumsjahr. Am 17. Juli wurde die Ausstellung «Friedrich Dürrenmatt und die Welt – Resonanz und Engagement» eröffnet, die den Reisen des Malers und Schriftstellers nachspürt. Vorläufer dieser Schau war «Friedrich Dürrematt und die Schweiz – Fiktionen und Metaphern». Im Herbst ist dann «Friedrich Dürrenmatt – Karikaturen» zu sehen. Dürrenmatt betrachtete die Karikatur als eine Waffe des menschlichen Geistes.

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