Künstlerische Positionen treffen aufeinander, die das Dazwischen erkunden: zwischen Körper und Technik, Material und Bedeutung, individueller Erfahrung und gesellschaftlicher Realität. Die Ausstellung versammelt unterschiedliche Handschriften, die Kunst als offenen Denk- und Erfahrungsraum begreifen. Zeichnung, Installation, Video, Sprache und Performance greifen ineinander und bilden einen Parcours, der nicht erklärt, sondern Wahrnehmung herausfordert.
Zwischen Körper, Raum und Erinnerung
- Publiziert am 9. Januar 2026
Eine vielstimmige Ausstellung über Übergänge, Wahrnehmung und Identität im B74 Kunstraum Luzern

Übergänge, Körper, Material
Im Zentrum der Ausstellung stehen Übergänge – als Zustand, als Bewegung, als produktive Spannung unserer Gegenwart. Thematisch kreisen die Arbeiten um Wahrnehmung, Erinnerung und Identität. Digitale Bilder lassen Körper verschwinden, Zeichnungen verdichten sich zu mentalen Landschaften, Installationen verhandeln Nähe, Berührung und Distanz. Andere Positionen setzen auf Materialität: Papier, Textilien oder gefundene Objekte tragen Spuren von Zeit und Gebrauch. Handwerkliche Gesten werden zu Akten der Reparatur, Sprache zu einem performativen Element, Migration zu einer Bewegung zwischen inneren und äusseren Räumen. Inhaltlich bieten die Arbeiten ebenso handwerkliche wie auch konzeptuelle Ansätze. Der B74 Kunstraum Luzern bietet dafür einen Rahmen, der verschiedene Positionen zusammenführt, ohne sie auf ein gemeinsames Narrativ festzulegen.

