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Zimmermannhaus Brugg | Timo Ullmann und Esther Amrein

Linie trifft auf Raum und der Garten auf virtuelle Realität. Eine Ausstellung, in der scheinbare Gegensätze verschwimmen.

Zwei Kunstschaffende untersuchen Raum auf seine Dimensionen und schaffen in ihren Arbeiten physische, zeitliche und mediale Verschränkungen. Das Zimmermannhaus Brugg zeigt in einer Doppelausstellung Arbeiten von Timo Ullmann und Esther Amrein.

Multimedia und Garten
In seinen audiovisuellen Arbeiten kreiert Timo Ullmann (*1987, lebt in Zürich und arbeitet in Aarau) Schnittstellen zwischen virtuellen und physischen Räumen. Ausgehend vom Garten vor dem Zimmermannhaus entwickelt er eine multimediale Installation, welche den Aussen- und Innenraum koppelt. Die Perspektive einer im Rasen liegenden Person wird akustisch und visuell in den Ausstellungsraum übertragen. In der digitalen Transposition werden gegenwärtige und vergangene Aufzeichnungen überlagert und Bezüge zwischen Imagination, Sehnsucht und technischen Medien kreiert.

Linie und Raum
Die Linie ist das strukturgebende Element für Zeichnungen, Objekte und installative Arbeiten bei Esther Amrein (*1968, lebt und arbeitet in Baden). Dabei interessieren sie die Übergänge und Zwischenbereiche vom Zwei- ins Dreidimensionale. Mittels Überlagerungen und Verdichtungen entstehen Arbeiten in unterschiedlicher Materialität. Für die Ausstellung im Zimmermannhaus wird die ehemalige Behausung einer Spinne zur Zeichnung auf Papier und Kunststo bänder zu organisch wirkenden, zellenartig zusammengesetzten Objekten, die sich im Raum einnisten – ein Wechselspiel von Ordnung und Chaos, Ausdehnung und Verdichtung, Reduktion und Anreicherung.

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