Unter dem Titel und Thema «Kipppunkt» versammeln sich Arbeiten, die eine besondere Aura des Ortes aufnehmen. Die Konturei Tobel – ein ehemaliges Verwaltungsgebäude des Johanniterordens, später Gefängnis und heute Gastwirtschaft mit Brauerei – wird dabei selbst zum Resonanzraum von Geschichte und Gegenwart. Die vielfältigen künstlerischen Positionen setzen sich spielerisch, analytisch und forschend mit Wandel, Transformation und Wahrnehmung auseinander. arttv.ch hat sich auf Entdeckungsreise begeben.
Willkommen am «Kipppunkt» – Ohm41 in der Konturei Tobel
Auf Einladung der ostschweizer Kunstschaffenden bespielen 27 Künstler:innen Gebäude und Gelände des historischen Ortes.
Die Kunstschaffenden
Gina Besio, Andrea Giuseppe Corciulo, Markus Eugster, Urs Fritz, Thomas Fri Freydi, Sylvia Geel, Andy Guhl, Walter Gysel, Benjamin Heutschi, Leo Holenstein, Joerg Hubmann, Jan Kaeser, Nathalie Koller, Stefan Kreier, Timm Kregel, Errico Mirto, Renato Müller, Rahel Müller, Marcel Robert-Tissot, Malee Rothe, Jonas Rüedi, Roland Rüegg, Sonja Rüegg, Ter Ansgar, Ingrid Tekenboek, Madame Tricot und Claudia Züllig.
Wandel, Transpormation und Wahrnehmung
Ohm41 ist seit rund 30 Jahren in der Region tätig und prägt mit jährlichen Ausstellungen die Thurauer Kunstszene. Zur aktuellen Ausstellung haben alle Mitglieder weitere Kunstschaffende eingeladen, sodass insgesamt 27 Positionen zusammenkommen. Die Arbeiten verteilen sich über die historischen Innenräume sowie das weitläufige Aussengelände der Konturei Tobel und treten in direkte Beziehung zur besonderen Atmosphäre des Ortes. Die künstlerischen Beiträge umfassen Objekte, Installationen und performative Arbeiten. Dabei entsteht ein vielstimmiges Gefüge, das den Begriff des «Kipppunkts» nicht nur thematisch verhandelt, sondern auch räumlich und sinnlich erfahrbar macht. Die Ausstellung lädt dazu ein, Übergänge, Brüche und Veränderungen im Zusammenspiel von Architektur, Geschichte und Gegenwart neu wahrzunehmen.
