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Werkbeiträge Kanton und Stadt Luzern | Illustration

Sieben Illustratorinnen und Illustratoren präsentieren im Rahmen einer Werkschau in der Kunstplattform akku in Emmen ihre aktuellen Arbeiten. Drei von ihnen sind mit einem Werkbeitrag ausgezeichnet worden.

Breite Palette
Aus insgesamt siebzehn Eingaben hat die Jury nach einer ersten Runde sieben Projekte für die Ausstellung und die zweite Beurteilungsrunde ausgewählt. Die gezeigten Arbeiten präsentieren eine breite Palette an Techniken, von der Bleistiftzeichnung zur Malerei, über klassische Drucktechniken bis hin zu installativen Arbeiten. Die Jury hat schliesslich die Projekte des Ampelmagazins sowie von Christoph Fischer und Carmela Maria Gander zur Förderung vorgeschlagen.

Ampelmagazin
Anja Wicki, Luca Bartulovic und Andreas Kiener geben seit 2010 das bibliophile Ampelmagazin mit Illustrationen von verschiedenen Künstlern heraus. Die Magazine haben experimentellen Charakter, jede Ausgabe unterscheidet sich von der vorhergehenden. Dennoch hat das Heft eine unverkennbare Handschrift. Das Kollektiv führt zudem oft Zeichenperformances auf und tritt so mit dem Publikum in einen aktiven Dialog. Der offene Charakter ihres Heftformats lässt unterschiedliche Stile und Erzählformate zu und verspricht viel Raum für neue grafische Unternehmungen.

Christoph Fischer
Christoph Fischer hat sich als zeichnender Reporter in der Schweiz und auch im Ausland einen Namen gemacht. In Städten mischt er sich mit Bleistift und Papier unter die Menschen in den Strassen, um deren unspektakulären Alltag zu porträtieren. In seinem neuem Projekt «Das erste Kind auf dem Mond» zeichnet er seine Träume auf. Manchmal sind es verständliche und lustige Situationen, dann wieder surreale Bilder oder einfach nur Skizzen. Statt Träume nur aufzuschreiben, legt er dem Traum möglichst nahe Bilder, Verweise und Texte an, die er in einem zweiten Schritt mit Texten und anderen Zeichnungen zu übergreifenden Bildern kombinieren möchte. Dieses Projekt ist die fundierte Weiterentwicklung seiner künstlerischen Arbeit.

Carmela Maria Gander
Carmela Maria Gander präsentiert eine Rauminstallation, die man auf den ersten Blick eher in einer Kunstausstellung erwarten würde. Die auch bei früheren Projekten nach neuen gestalterischen Wegen suchende Illustratorin hat sich vorgenommen, das Thema Erinnerung auszuloten. Die Erinnerungsspuren materialisieren sich aus Bindefäden und Meersalz, die Form ist nur schwer zu fassen. Gander hat den Mut, sich nicht mit einer konventionellen, klassischen Lösung zufrieden zu geben und unbequeme Wege zu beschreiten.

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