Kulturgeschichte
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Stiftsbibliothek St.Gallen | Gallus und sein Kloster – 1400 Jahre Kulturgeschichte

Geschichte und Kunst, Mythen und Fakten über den irischen Einsiedlermönch und die Abtei, die ihm zu Ehren errichtet wurde.

Die neue Dauerausstellung im Gewölbekeller der Stiftbibliothek, «Gallus und sein Kloster» führt anhand von Originalhandschriften und Objekten durch 14 Jahrhunderte Kulturgeschichte, von der Einsiedlerzelle des Gallus bis zum UNESCO-Weltkulturerbe Stiftsbezirk. Sie stellt den Beitrag der Klöster an die kulturelle Entwicklung Europas in Schrift, Sprache, Musik, Bau, Kunst und Spiritualität dar.

Gallus und sein Weg
Eine multimediale Installation folgt dem Weg, der Gallus von Irland an den Bodensee und ins Steinachtal führte. Die bedeutenden Kapitelle und Kämpfer aus der 837 eingeweihten Gozbertbasilika stehen für die frühmittelalterliche Baukultur in der Zeit des St.Galler Klosterplans. Höhepunkt der Ausstellung ist das Evangelium Longum, dessen Prunkeinband um 895 vom St. Galler Mönch und Künstler Tuotilo geschaffen wurde.

Blütezeit des Barocks
In einem eigenen Bereich werden die spätere Entwicklung der Fürstabtei und ihre Beziehung zur Stadt St.Gallen dargestellt, letzteres mit wechselnden Exponaten des Stadtarchivs der Ortsbürgergemeinde. Kostbarkeiten aus Domschatz und Kuriositätensammlung sowie das barocke Modell der Klosterkirche lassen die Blütezeit des Barock aufleben.

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