Kunst

Performancefestival | 6 x 2 Performance-Duos

Über das Verhältnis der individuellen künstlerischen Praxis zur gemeinsamen…

Mit dem Performancefestival 6x2 fragen die Initiantinnen Pascale Grau und Claudia Grimm spezifisch nach der Zusammenarbeit von zwei Künstler*Innen oder Künstlerpaaren. Die Fokussierung auf die Zweierkonstellation gibt einen überschaubaren Rahmen, um gezielt zu beobachten, um gemeinsam mit dem Publikum das Zuzweitsein als kleinstes «Kollektiv» zu befragen. Zudem geht es auch darum, unterschiedliche Generationen zusammenzubringen.

Programm

06. November 2020 | 18:30 bis 22 Uhr
Hurter- Urech (Regula Hurter und Uri Urech)
Joëlle Valterio und Rolf Schulz

07. November 2020 | 14 bis 17:30 Uhr
Monica Klingler und Elke Mark
Jasminka Stenz und Katarzyna Brzezińska

Essen

07. November 2020 | 19:00 bis 22:30 Uhr
Pascale Grau und Claudia Grimm
Isabelle und Claudia Barth

08. November 2020 | 12 bis 16:30 Uhr
Reflexion in Zusammenarbeit mit PANCH:
Irene Maag, Valerian Maly, Andrea Saemann

Was bleibt?
Was treibt Künstler*innen heute dazu, zusammenzuarbeiten? In der Recherche der Initiantinnen ist deutlich geworden, dass für viele Künstler*innen heute Kollaborationen geradezu unverzichtbar sind, nicht nur wegen ihrer oft prekären Lebensumstände, sondern weil sie darin eine exemplarisch-politische Dimension erkennen. Diese aktuelle Entwicklung wird u. a. Thema des Festivals sein. Andere Fragen sind: Bleibt das je Eigene, das in die Kollaboration einfliesst, sichtbar, oder entsteht beim Sich-Zusammentun etwas genuin anderes? Lösen sich Fragen der Autorschaft auf und wie werden sie verhandelt?

Modi der Kollaboration
Jedes der eingeladenen Duos zeigt im Festival etwas Gemeinsames, jede Künstlerin, jeder Künstler zeigt zusätzlich eine Einzelperformance. Am letzten Tag des Festivals werden die drei Reflexionsgäste von PANCH (Performance Art Network Schweiz www.panch.li ) eine öffentliche Abschlussveranstaltung einführen und moderieren. Die Fragen nach den Modi der Kollaboration zu zweit, nach den «Färbungen» durch die Einzelakteure, nach den generationenspezifischen Erfahrungen und Arbeitsweisen werden hier gemeinsam reflektiert.

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